Berlin. In der Debatte um die deutschen Ukraine-Hilfen hat der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), auf die langfristige Bedeutung der Unterstützung hingewiesen. Man dürfe "nicht nur auf das Ende der russischen Kampfhandlungen schauen", sagte Röwekamp der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
Die Ukraine werde "auch danach über eine der stärksten konventionellen Armeen Europas verfügen und damit ein wichtiger Anker unserer gemeinsamen Verteidigungsfähigkeit" sein. "Deshalb geht es bei der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit auch ganz unmittelbar um die künftige Sicherheit Deutschlands und Europas", so der CDU-Politiker weiter.
Deutschland stehe "an der Seite der Ukraine und übernimmt damit Verantwortung für die Sicherheit unseres Kontinents", hob Röwekamp hervor. Er begrüßte die Reise des Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) nach Kiew am Wochenende. Merz habe in Kiew "Haltung und Führungsstärke" gezeigt, so Röwekamp. "Er lässt sich weder von russischen Drohungen einschüchtern noch von seinem Kurs abbringen: Die Ukraine braucht unsere Unterstützung, damit sie sich verteidigen kann und aus einer Position der Stärke über Frieden verhandeln kann.", so der CDU-Verteidigungspolitiker.
Röwekamp: Ukraine-Hilfe sichert Europas Zukunft
In der Debatte um die deutschen Ukraine-Hilfen hat der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), auf die langfristige Bedeutung der Unterstützung hingewiesen.
Thomas Röwekamp (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?
Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen
