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Round Table 112 unterstützt die Behindertenhilfe des DRK



Wolfenbüttel

Round Table 112 unterstützt die Behindertenhilfe des DRK


Das ITZ Wolfenbüttel konnte sich über eine Spende des Round Table freuen. Foto:
Das ITZ Wolfenbüttel konnte sich über eine Spende des Round Table freuen. Foto: Foto: DRK

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Wolfenbüttel. Beeindruckt von der Arbeit des DRK Integrations- und Therapiezentrums zeigten sich die „Round Tabler“ rund um Präsident Markus Dietl bei der Spendenübergabe in der Einrichtung auf dem Exer-Gelände. Der Serviceclub spendete einen Kickertisch an das ITZ.



Der Wolfenbütteler Serviceclub pflegt schon länger einen guten Kontakt zum DRK, nicht nur weil Mitglied des RT Adrian Möker vor einigen Jahren hier seine Ausbildung gemacht hat. „Die ersten Jahre des ITZ nach der Eröffnung habe ich noch miterlebt“, erklärt Möker.

Auf einem ausführlichen Rundgang durch das Haus erläuterten Thomas Stoch, Bereichsleiter und Vertreter des Vorstands vom DRK-Kreisverband und Simon Busch, Leiter der Abteilung Wohnen im ITZ, die verschiedenen Aktivitäten der Einrichtung. Sogar die Wohnküche und ein freies Zimmer der stationären Trainingswohnung im ITZ wurden besichtigt. „Unser Angebot für junge Erwachsene mit Behinderung ist außergewöhnlich, wir betreiben das kleinste Wohnheim Niedersachsens“, erklärt Simon Busch. Er kam aus privaten Gründen vor 2 Jahren aus Bremen in die Lessingstadt, brachte viel Know-How und Dynamik mit. „In Bremen gibt es weit inklusivere Ansätze als ich sie in Braunschweig oder Wolfenbüttel finden konnte. Ich habe seinerzeit ganz gezielt das ITZ ausgesucht, denn wir gehen hier neue Wege, unterstützen Menschen mit Behinderung und ihre Familien nachhaltig und ohne dass Trägerinteressen im Vordergrund stehen.“


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Sportliche Spendenübergabe – die Spender des Round Table 112 am Kicker mit Simon Busch (links). Foto: DRK



„Die jungen Menschen, die in unserer WG zusammen wohnen, haben alle das Ziel einmal selbstständiger zu werden. Sie lernen gezielt, ihr Leben zu organisieren und wir helfen ihnen dabei“, erklärt Stoch. Auch eine echte Kostenersparnis sei es für die Gesellschaft, wenn junge Menschen mit Behinderungen zielgerichtet möglichst unabhängig von Hilfe gemacht werden. Er ergänzt: „Außerdem geben wir eine Menge Lebensqualität weiter. Die Bewohner der WG machen wichtige Erfahrungen, die ihnen später helfen. Es entstehen Freundschaften.“

Zur Unterstützung dieser Arbeit spendete der Round Table 112 nun einen professionellen Kickertisch. Er ist für Rollstuhlfahrer geeignet, weil etwas niedriger und unterfahrbar. „Wir haben ein besonders stabiles Modell gewählt“, ergänzt Stoch. Denn das Spielgerät müsse vermutlich einiges aushalten. „Die Freizeitgruppen unseres FED und auch die Kinder und Jugendlichen, die Angebote unserer Ergotherapie und der Autismusambulanz nutzen, werden sich damit vergnügen.“ Der Tisch steht im Eingangsbereich des ITZ und zeigt, dass es in dieser Einrichtung nicht nur bierernst um Beratung und Therapie geht, sondern dass auch der Spaß und ein hoher Freizeitwert für jeden einzelnen Besucher im Vordergrund stehen.

Thomas Stoch und Simon Busch ließen es sich nicht nehmen, die Vertreter des Round Table bei der Spendenübergabe zu einem Spiel herauszufordern. Wer hier gewonnen hat, wollten sie nicht verraten. „Wir wollen es uns mit den großzügigen Spendern ja nicht verscherzen“, meint Busch mit einem Augenzwinkern.


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