Raub und Brand in Salzgitter: Polizei ermittelt

Ein Kiosk wurde am Samstagmorgen überfallen, und ein leerstehendes Gebäude stand in Flammen.

Als die Feuerwehr eintraf, stand der Dachstuhl des unbewohnten Gebäudes in Vollbrand.
Als die Feuerwehr eintraf, stand der Dachstuhl des unbewohnten Gebäudes in Vollbrand. | Foto: Foto: SZ-PA / R.Karliczek

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Salzgitter. Am Samstagvormittag kam es in einem Kiosk an der Lichtenberger Straße in Salzgitter-Lebenstedt zu einem Raubüberfall. Die Polizei konnte kurz nach der Tat einen Verdächtigen festnehmen.



Ein 23-jähriger Mann betrat gegen 9:40 Uhr den Kiosk und forderte von der Angestellten Bargeld. Zunächst nahm die Mitarbeiterin die Forderung nicht ernst, doch der Mann wiederholte sie und ging hinter den Tresen. Er soll die Frau angeschrien, ihr Handy weggenommen und sie am Arm festgehalten haben, woraufhin sie die Kasse öffnete.

Verdächtiger unter Drogen


Der Täter entnahm Bargeld und flüchtete zu Fuß in Richtung Neißestraße. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt, war aber sichtlich geschockt. Mehrere Streifenwagen suchten die Umgebung ab und fanden den Verdächtigen, bei dem sie das gestohlene Geld sicherstellten. Der Mann gestand die Tat und gab an, zuvor Drogen konsumiert zu haben. Die Ermittlungen dauern an, teilt die Polizei in einer Presseinformation mit.

Brand in leerstehendem Gebäude


In der Nacht zum Sonntag wurde der Polizei ein Brand in einem unbewohnten Gebäude in der Straße "An der Windmühle" gemeldet. Ein Anrufer informierte die Feuerwehr gegen 3:10 Uhr über das Feuer, das beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits das gesamte Gebäude erfasst hatte. Ein Betreten des Hauses war nicht mehr möglich. Glücklicherweise befanden sich keine Personen darin.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Zeugen, die Hinweise zum Brand oder zu verdächtigen Personen in der Nähe des Brandortes geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Salzgitter zu melden.