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Schüler des Gymnasiums Salzgitter-Bad besuchten Beethoven-Konzert in der Elbphilharmonie

Für einen geringen Preis hatten die Schüler die Möglichkeit ein Konzert in Hamburgs Elbphilharmonie zu besuchen.

Die Schüler konnten ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchen.
Die Schüler konnten ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchen. Foto: Gymnasium Salzgitter-Bad

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24.01.2020

Salzgitter. Am Morgen des 22. Januar starteten die Klasse 10FL3 und die Schülerinnen des Musik-LKs 12 des Gymnasiums Salzgitter-Bad, die nicht mit zum Skikurs waren, mit Juliane Örtl-Raecke, Silke Grothe und Mona Bickel nach Hamburg zu einem Ausflug in die Elbphilharmonie. Die NDR-Philharmonie habe um 12 Uhr ein Konzert in der Elbphilharmonie mit dem Titel „Beethoven unter der Lupe” für Schüler aus dem Norden Deutschlands gegeben, für das man sich im Herbst bewerben konnte. Dies berichtet die Schule in einer Pressemitteilung.



Liebhaber klassischer Konzerte würden in der Regel Monate, gar Jahre auf Karten für ein Konzert in diesem Konzerthaus mit einer einzigartigen Akustik warten und bezahlen ein halbes Vermögen dafür. Die Schüler hätten die Karten für ganze fünf Euro bekommen und erlebten Beethovens 7. Sinfonie und zwei Sätze aus dem Bläseroktett op. 103.

Mit Bahn und U-Bahn an der Elbphilharmonie angekommen, sei allein der Aufstieg in den 15. Stock schon aufregend und turbulent gewesen, denn 2.000 Schüler hätten erst einmal sortiert und geleitet werden müssen, bevor es losging. Eine Moderatorin habe in die wichtigsten Besonderheiten der Sätze der Sinfonie und des Oktetts eingeführt, das Orchester spielte einzelne Motive an, wobei auch das Publikum etwas zu tun bekam. So wäre der Zugang zu den doch für viele jugendliche Konzertbesucher eher fremden Klängen leichter. Mit Feuer und Energie habe die NDR-Philharmonie die Sätze gespielt, sodass sich wohl kaum jemand dieser Musik entziehen konnte. Trotz einer doch erheblichen Entfernung vom Orchester bis zu den Sitzplätzen in der 15. Etage hätte man dank der unglaublichen Akustik dieses grottenähnlichen Raumes das Gefühl, als würden die Musiker in unmittelbarer Nähe spielen: ein glasklarer Sound, der die feinsten Nuancen hören ließ. Ein großartiges Musikerlebnis.

Im Anschluss sei es dann auf die Plaza mit umwerfendem Blick auf den Hamburger Hafen gegangen und die Stadt, allerdings getaucht in einen grauen Himmel. Den Nachmittag hätten alle in kleineren Gruppen mit verschiedensten Unternehmungen verbracht, die das relativ knappe Zeitfenster bis 17 Uhr noch hergab: Essen, von portugiesisch über japanisch bis hin zu vegan oder halal, Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten, Shoppen und Bummeln.


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