Sie sind hier: Region >

"Sauberes Wolfenbüttel" - Anpacken für die Umwelt



Wolfenbüttel

"Sauberes Wolfenbüttel" - Anpacken für die Umwelt

von Max Förster


Die Erich-Kästner-Hauptschule beteiligt sich an der Aktion "Sauberes Wolfenbüttel". Foto: Max Förster
Die Erich-Kästner-Hauptschule beteiligt sich an der Aktion "Sauberes Wolfenbüttel". Foto: Max Förster Foto: Max Förster

Artikel teilen per:




Wolfenbüttel. Am 11. und 12. März ist es wieder soweit. Schulen, Kitas, Vereine und Bürger nehmen den Besen in die Hand und leisten mit der Aktion "Sauberes Wolfenbüttel" ihren Beitrag für eine saubere Umwelt und für ein schöneres Stadtbild. Das Besondere in diesem Jahr: Die gesamte Erich-Kästner-Hauptschule mit ihren rund 350 Schülerinnen und Schülern beteiligt sich dieses Mal an der Frühjahrsputz-Aktion.

Etwa 20 Kubikmeter Abfall komme jedes Jahr bei der Aktion zusammen, erklärte Sascha Pförtner, stellvertretender Vorarbeiter bei den Städtischen Betrieben Wolfenbüttel (Abteilung Straßenreinigung). Oft seien dann auch größere Funde zum Vorschein gekommen, wie etwa Autoreifen, Elektrogeräte oder Asbestzementplatten. Nach derzeitigem Stand nehmen in diesem Jahr um die 1.135 Sammler an der Aktion teil, um die Stadt vom achtlos weggeworfenen Müll zu befreien, erklärte Thorsten Raedlein, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Wolfenbüttel. Davon sind rund 900 Teilnehmer von Schulen und Kitas, die am 11. März ihre Putzkünste unter Beweis stellen und etwa 200 Teilnehmer von Vereinen und Bürgern, die dann am 12. März ihren Besen schwingen. Hervorzuheben in diesem Jahr sei das hohe Engagement der Erich-Kästner-Hauptschule. Die gesamte Schule mit etwa 350 Schülerinnen und Schülern und 26 Lehrkräften nimmt dann die Müllsammelgeräte und -säcke in die Hand und befreien neben dem Schulgebäude auch das Ganze Umfeld rund um die Schule vom Müll. "Das ist ein Novum bei dieser Aktion", betonte Thorsten Raedlein.

Zum Nachdenken anregen


"Das Ganze ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein", erklärte Thorsten Raedlein. Ziel dieser Aktion sei es, auch nachhaltig ein Bewusstsein für die Umwelt zu entwickeln. "Die Bürger sollen zum Nachdenken angeregt werden", betonte er.

Selbst anpacken


Neben den zahlreichen Schul- und den Vereinsgeländen gebe es weitere öffentliche Flächen, in denen noch Putzbedarf besteht. So etwa der Seeliger Park, der Oderwald, im Lechlumer Holz oder rum um das Forum. Es besteht also noch immer die Möglichkeit, selbst anzupacken und sich für die Aktion bei der Koordinatorin der Aktion Dagmar Steffenhagen unter der Telefonnummer 05331/86421 oder per E-Mail dagmar.steffenhagen@wolfenbuettel.de anzumelden. Die Städtischen Betriebe und der Abwasserbeseitigungsbetrieb der Stadt Wolfenbüttel sowie der Abfallbetrieb des Landkreises Wolfenbüttel tragen nicht nur den Müll zusammen, sondern stellen zudem für die umweltbewussten Helferinnen und Helfer Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung.


zur Startseite