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Schlossplatz-Umgestaltung: Rat stimmt Umbau-Konzept zu

von Anke Donner


Der Rat der Stadt stimmte dem Bebauungsplan zur Schlossplatz-Umgestaltung mehrheitlich zu. Foto: Büro Mann Fulda
Der Rat der Stadt stimmte dem Bebauungsplan zur Schlossplatz-Umgestaltung mehrheitlich zu. Foto: Büro Mann Fulda

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23.06.2017

Wolfenbüttel. Der Rat der Stadt Wolfenbüttel hat am Mittwochabend dem Bebauungsplan zur Schlossplatz-Umgestaltung mehrheitlich zugestimmt. Die FDP und die AfD haben gegen den Beschluss gestimmt.


Vor und während der Ratssitzung appellierte die FDP-Ratsfraktion noch einmal an das Gremium und stellte einen Antrag, in dem die Fraktion forderte, den bisherigen Straßenverlauf nicht zu verändern.Die FDP sieht der geplanten Straßenführungen kritisch. Sie sei „entlang des Zeughauses und zwischen Zeughaus und der östlichen Häuserzeile mehr als problematisch", so die FDP. Seine Bedenken äußerte FDP-Ratsherr Rudolf Ordon auch noch einmal während der Sitzung. Die Teilung des Schlossplatzes gehe zu Lasten der Attraktivität. Der Bibliothekscampus zwischen Zeughaus und der östlichen Schlossplatzseite werde durch die neue Straßenführung zerstört. Zudem bedeute die derzeitige Planung eine hohe Lärmbelastung für die Mitarbeiter im Zeughaus und in der Bibliothek. Zustimmung erhielt er von der AfD.

Namentliche Abstimmung abgelehnt


Um über den Antrag der FDP zu entscheiden, forderte Ordon während der Sitzung eine namentliche Abstimmung. Diese sei jedoch nur möglich, erörtere die Ratsvorsitzende Hiltrud Bayer, wenn Eindrittel der Anwesenden für die namentliche Abstimmung stimmten. Die Zahl von 13 Stimmen wurde nicht erreicht, die namentliche Abstimmung damit abgelehnt. Ebenso wie der Antrag der FDP. Der Rat der Stadt stimmte dem vorgelegten Konzept zu.

So soll der neue Schlossplatz aussehen


Der Schlossplatz soll als innerstädtische Veranstaltungsfläche ertüchtigt und aufgewertet werden. Das Gestaltungskonzept sieht eine einheitliche Befestigung über den gesamten Platz vor. Durch die Verkehrsführung parallel zum Zeughaus soll eine zusammenhängende Fläche vor dem Schloss entstehen, in deren Mitte ein Carrée mit Brunnen den Platz betonen und zum Verweilen einladen soll. Richtung Osten wird der Platz zur Fahrbahn hin durch eine Baumreihe aus Linden gefasst. An der südlichen Platzseite sind unter einer weiteren Baumreihe Stellplätze angeordnet. Die Verbindung zwischen Fußgängerzone und Schloss soll dadurch betont werden. Gegenüber Kornspeicher und Zeughaus soll die Grünfläche zugunsten der Ausbildung eines Vorplatzes reduziert werden. Der Entwurfsplan sieht darüber hinaus zwei lange Überquerungshilfen südlichen des Zeughauses und in der Einmündung zur Fußgängerzone vor.

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