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Schülerbeförderung zu Corona: Landkreis Helmstedt setzt auf mehr Busse



Schülerbeförderung zu Corona: Landkreis Helmstedt setzt auf mehr Busse

Regelmäßig würde es Zählungen in den Bussen geben.

von Anke Donner


Symbolbild: pixabay
Symbolbild: pixabay Foto: pixabay

Helmstedt. Deutschland ist im zweiten Corona-Lockdown. Mit dieser Maßnahme, die unter anderem die Schließung von Restaurants und Freizeiteinrichtungen umfasst, will die Bundesregierung die Ausbreitung der Pandemie eindämmen. Kitas und Schulen bleiben hingegen geöffnet. Doch lauert nicht besonders in den Bussen die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung des Virus?



Während der Pressekonferenz zu den neuen Corona-Verordnungen am vergangenen Mittwoch wurde der Bundeskanzlerin genau diese Frage gestellt. Wie wolle man eine Ausbreitung in den zum Teil sehr vollen öffentlichen Verkehrsmitteln verhindern und wie kann und will man -insbesondere Schüler - schützen? Die Bundeskanzlerin antwortet darauf, dass man hier an die Länder appelliert habe, auch im Schulbusverkehr noch einmal eine Verbesserung zu erzeugen.

regionalHeute.de hat beim Landkreis Helmstedt nachgefragt, wie man dort eine Verbesserung erzielen wolle und wie man Fahrgäste schützen will. Tatsächlich, so teilte die Pressestelle mit, sei es direkt nach den Sommerferien zu stark ausgelasteten Bussen mit zum Teil vielen Stehplätzen auf vereinzelten Linienfahrten gekommen. Dem konnte jedoch durch den Einsatz zusätzlicher Busse auf stark frequentierten Linien und Schulfahrten bereits Anfang September 2020 entgegengewirkt werden. Es seien Subunternehmer der KVG entsprechend beauftragt worden, sodass der Schülerverkehr durch die zusätzlichen Einsatzwagen weiter entzerrt werden konnte. "Es werden seitens der Verkehrsunternehmen regelmäßige Zählungen auf allen Linien zu sogenannten Schulfahrten vorgenommen. Gegenwärtig ist zwar eine gute Auslastung der Busse im Sitzplatzbereich festzustellen; es gibt jedoch keine überfüllten Busse mit Stehplätzen". ließ der Landkreis auf Nachfrage wissen.


Des Weiteren würde es grundsätzliche Überlegungen geben, den Schülerverkehr weiter zu entzerren. Dies könne jedoch nur in enger Abstimmung mit den Schulen und den Verkehrsunternehmen erfolgen.


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