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Schule am Schloss - Kreistag soll Sanierung auf den Weg bringen



Goslar

Schule am Schloss - Kreistag soll Sanierung auf den Weg bringen

von Anke Donner


Der Kreistag soll entscheiden, ob die Schule am Schloss in Liebenburg saniert wird. Foto: Anke Donner

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Landkreis. In der Goslarer Schullandschaft scheint sich einiges zu tun. Nachdem schon die Erweiterung der Oberschule in Vienenburg (regionalHeute.de berichtete) und die Erneuerung der Pausenflächen am Schulzentrum Seesen im Kreistag thematisiert wurden, soll nun auch die Oberschule in Liebenburg saniert werden.

Über einen entsprechen Beschluss soll der Kreistag in seiner kommenden Sitzung beraten. Demnach soll eine ganzheitliche und nachhaltige Sanierung und Modernisierung der Schule am Schloss angestrebt werden. Der Bau der Schule, in der aktuell 324 Schüler beschult werden, stammt aus dem Jahr 1976 und ist im Stahlbetonskelettbau mit Flachdach errichtet worden. Außer einiger Bauerhaltungsmaßnahmen seien keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen worden, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Zudem erfolgte im Jahre 2007 ein Anbau, in dem die naturwissenschaftlichen Räume untergebracht sind. Nun sollen umfangreiche Sanierungsarbeiten anstehen. Vorrangig sollen bauordnungsrechtliche Mängel beseitigt werden. Hierzu gehört unter anderem die aus Brandschutzgründen und für die Herstellung notwendiger Fluchtwege erforderliche fachgerechte Abtrennung der notwendigen Flure von den Unterrichtsräumen. Auch die Brandmeldeanlage soll modernisiert werden.

Inklusionsmaßnahmen sollen umgesetzt werden


In einem zweiten Block soll die energetische Sanierung erfolgen. Dazu gehören die Erneuerung der gesamten Gebäudehülle, wie die Dachflächen, Fenster und Fassaden. Weiterhin soll die alte Beleuchtung durch LED-Beleuchtung ersetzt und die Lüftungsanlage erneuert werden. Durch diese energetisch wirksamen Sanierungsmaßnahmen sollen sich die Energiekosten gegenüber dem jetzigen Zustand um rund 40.000 Euro pro Jahr reduzieren. Weiter soll die Heizungsanlage und die komplette Elektroinstallation ausgetauscht werden. Die Sanitärinstallationen sollen ebenfalls dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden. Zudem sollen sämtliche Decken erneuert und den akustischen Erfordernissen angepasst und Bodenbeläge erneuert werden. Schlussendlich sollen drei Inklusionsmaßnahmen umgesetzt werden. Hier soll der Einbau eines Aufzugs zwischen Erd- und Obergeschoss erfolgen und die zwei Ebenen der Pausenhalle sollen mit einer Rampe verbunden werden. Das vorhandene Behinderten-WC soll ebenfalls erweitert und umgebaut werden. Insgesamt sollen in die Sanierung der Schule rund 4,5 Millionen Euro fließen, wovon ein Teil über das Niedersächsische Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes finanziert werden kann.

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