Braunschweig

Schule und Corona: SPD diskutierte Situation mit Eltern und Schülern

Besonders die Braunschweiger Schulen litten unter dem Corona-Lockdown seit März, wie Mitglieder der SPD auf dem Diskussionsabend berichteten.

von links nach rechts: Dr. Christine Arbogast, Dezernentin, Annegret Ihbe Ratsfrau, AFB, Nils Welsch AFB-im SPD Unterbezirk, Vorsitzender und Bettina Hofmann, AFB-Stellvertreterin.
von links nach rechts: Dr. Christine Arbogast, Dezernentin, Annegret Ihbe Ratsfrau, AFB, Nils Welsch AFB-im SPD Unterbezirk, Vorsitzender und Bettina Hofmann, AFB-Stellvertreterin. Foto: AFB/SPD-Unterbezirk

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01.10.2020

Braunschweig. Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung im SPD-Unterbezirk Braunschweig (AFB) hat zur Diskussion mit Dr. Christine Arbogast, Dezernentin des Sozial-, Schul-, Gesundheits-und Jugenddezernats zur derzeitigen Situation der Braunschweiger Schulen eingeladen. Der gut gefüllte Dr.Heinrich-Jasper- Saal der Schlossstraße habe das große Interesse gezeigt, wie der AFB Unterbezirk Braunschweig in einer Pressemitteilung berichtet. Nils Welsch, AFB-Vorsitzender und Bettina Hofmann, Stellvertreterin konnten Gäste begrüßen aus Gewerkschaft, SPD-Ortsvereinen, Elternvertretungen, sowie Schülerinnen und Schüler und Jusos mit ihrem Vorsitzenden Alexander Heintz.



Fragen nach einem erneuten Lock-Down, zu Lüftungsmaßnahmen oder Raumluftfiltern in den Schulen, eventuelle Erweiterung der Kontaktbeschränkungen wurden kritisch hinterfragt und diskutiert. "Sind die Schulen auf die Digitalisierung vorbereitet?" bewegte die Besucherinnen und Besucher sehr und einige Schülerinnen zeigten Mängel auf. Dr. Christine Arbogast machte deutlich, dass seit Beginn der Corona-Zeit im März wir alle, die Gesellschaft und die Schulen gelernt haben, Distanz zu halten und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Beratung durch Wissenschaft und Experten werden eng einbezogen, so die Dezernentin "Geschlossene Schulen und Spielplätze waren große Einschränkungen, die keiner mehr haben will.", so eine Teilnehmerin. "Der größte Teil der Schulen hat kreative Wege gefunden, um Kontakt zu Schülern und Eltern zu halten", ergänzte eine Vertreterin der GEW.

Zur Unterstützung der Schulen im Bereich der Digitalisierung im Rahmen des Medienentwicklungsplans würden 27, 9 Millionen Euro für Braunschweig ausgegeben, 13 Millionen aus Bundesmitteln und 14 Millionen aus dem Haushalt der Stadt, erläutert die Dezernentin. In der Diskussion wurde deutlich, dass Digitalisierung zwar sehr wichtig, aber kein Allheilmittel sei und nicht den direkten Kontakt zu Eltern und Schülern ersetze.

"Wir werden weiter mit Corona leben und lernen müssen, bei einer "Balance zwischen Verbieten und Lockern", so das Fazit der Veranstaltung." Ein Endgerät für jeden Schüler und jede Schülerin mit entsprechender Beratung bleibt weiterhin eine wichtige politische Forderung der AFB", so Bettina Hofmann und Nils Welsch.


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