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Stadt Braunschweig schafft CO²-Messgeräte für Klassenzimmer an



Stadt Braunschweig schafft CO²-Messgeräte für Klassenzimmer an

Die Stadt Braunschweig will CO²-Messgeräte anschaffen, um die Luftqualität kontrollieren zu können. Außerdem wurden die baulichen Bedingungen angepasst.

von Anke Donner


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Braunschweig. Die steigenden Coronazahlen - in Braunschweig liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 45,7 - stellen auch die Schulen vor neue Herausforderungen, denn die Schulen sollen auch nach den Herbstferien den eingeschränkten Regelbetrieb mit Präsenzunterricht fortsetzen. Laut Kultusministerium soll dabei für ausreichendes Lüften in den Klassenzimmern gesorgt werden. regionalHeute.de fragte bei der Stadtverwaltung nach, ob die baulichen Voraussetzungen an den Schulen dafür gegeben sind.



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Fachgerechtes Lüften sei laut Kultusministerium der entscheidende Baustein beim Gesundheits- und Infektionsschutz. Eine regelmäßige und hohe Frischluftzufuhr bewirke, dass potentiell virushaltige Luftpartikel konsequent abtransportiert werden. Das bedeutet, dass in den Schulen die Faustregel 20-5-20 - 20 Minuten Unterricht - 5 Minuten lüften- 20 Minuten Unterricht - angewendet werden muss. Zudem muss vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen gelüftet werden. Jahreszeitangepasste Kleidung sei wichtig, gleichzeitig werde aber niemand in der Schule dauerhaft im Kalten sitzen und frieren müssen.




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CO²-Messgeräte werden angeschafft



Doch ist eine ausreichende Lüftung nach der 20-5-20-Formel überhaupt umsetzbar und welche Maßnahmen müssten an den Schulen getroffen werden, damit sie umsetzbar ist? Sabrina Willer von der Pressestelle der Stadt Braunschweig erklärt dazu: "Die Stadt Braunschweig hat die baulichen/räumlichen Rahmenbedingungen in den Schulen an die aktuelle Situation angepasst. So sind viele Fenster, die vorher nicht oder nur gekippt geöffnet werden konnten, so modifiziert worden, dass sich diese zum Lüften weit öffnen lassen. Außerdem werden aktuell CO²-Messgeräte beschafft, die den Schulen zur Verfügung gestellt werden. Diese sollen die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte beim Einhalten der Lüftungsintervalle unterstützen."

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