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Schule zu Corona: Städtische Schulen ausreichend belüftet



Goslar

Schule zu Corona: Städtische Schulen ausreichend belüftet

Einige Fenster müssten jedoch auf Antrag entsichert werden.

von Anke Donner


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Goslar. Die steigenden Coronazahlen - im Landkreis liegt die aktuelle 7-Tage-Inzidenz bei 30,4 - stellen auch die Schulen vor neue Herausforderungen, denn die Schulen sollen auch nach den Herbstferien den eingeschränkten Regelbetrieb mit Präsenzunterricht fortsetzen. Laut Kultusministerium soll dabei für ausreichendes Lüften in den Klassenzimmern gesorgt werden. regionalHeute.de fragte bei der Stadtverwaltung nach, ob die baulichen Voraussetzungen an den Schulen dafür gegeben sind.



Fachgerechtes Lüften sei laut Kultusministerium der entscheidende Baustein beim Gesundheits- und Infektionsschutz. Eine regelmäßige und hohe Frischluftzufuhr bewirke, dass potenziell virushaltige Luftpartikel konsequent abtransportiert werden. Das bedeutet, dass in den Schulen die Faustregel 20-5-20 - 20 Minuten Unterricht - 5 Minuten lüften - 20 Minuten Unterricht - angewendet werden muss. Zudem muss vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen gelüftet werden. Jahreszeitangepasste Kleidung sei wichtig, gleichzeitig werde aber niemand in der Schule dauerhaft im Kalten sitzen und frieren müssen.

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Doch ist eine ausreichende Lüftung nach der 20-5-20-Formel überhaupt umsetzbar und welche Maßnahmen müssten an den Schulen getroffen werden, damit sie umsetzbar ist? Stadtsprecherin Vanessa Nöhr erklärt auf Nachfrage: "Es gibt einen Rahmenhygieneplan des Landes Niedersachsen, für dessen Umsetzung im Wesentlichen die Schulleitung – in Abstimmung mit dem Schulträger in Bezug auf Desinfektionsmittel, Reinigung und bauliche Voraussetzungen – verantwortlich zeichnet. Derzeit lassen sich aus Sicherheitsgründen nicht in allen Klassenräumen, insbesondere in den oberen Geschossen, die Fenster komplett, also weit, öffnen. Hier muss die Belüftung über die Oberlichter und geöffnete Türen organisiert werden. Die Stadt könnte die betroffenen Fenster auf Antrag und Verantwortung der Schulleitungen aber entsichern."


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