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Schulessen wird Gemeinde zu teuer: Lengede will Zuschuss kürzen

von Alexander Panknin


Wird das Essen an den Schulen bald teurer? Symbolfoto: pixabay
Wird das Essen an den Schulen bald teurer? Symbolfoto: pixabay Foto: Pixabay

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12.12.2017

Lengede. Insgesamt 43.684 Mittagessen gingen im Jahr 2016 über die Tresen der Schulmensen in Broistedt, Lengede und Woltwiesche. An jedem dieser Mahlzeiten beteiligt sich auch die Gemeinde Lengede. Der Preis stieg über die Jahre von anfänglich 0,10 Euro auf 0,90 Euro, somit auch die Ausgaben für die Gemeinde. Dem soll nun eine Ende gesetzt werden.


Mit Beschluss des Rates von 2012 gewährt die Gemeinde einen freiwilligen Zuschuss an den Kosten für Mittagessen in den Schulmensen an den drei Ganztagsschulen. Vereinbart war die Übernahme sämtlicher Kosten, die den Preisvon 3 Euro pro Essen überschreitet. Zwischenzeitlich hat der Lieferant allerdings die Preise erhöht, so ist der Anteil von 0,10 Euro (2012) über die Jahre auf 0,90 Euro (2016) gestiegen. Hier möchte die Gemeindeverwaltung allerdings nicht mehr mitgehen.

Sie schlägt vor, den Zuschuss fix auf 50 Cent zu begrenzen. Dies hieße, dass die Eltern zukünftig 3,40 Euro anstatt bisher (seit 2012) 3,00 Euro Eigenanteil für das Essen ihrer Kinder zahlen müssten.

Kinder aus sozial schwachen Familien seien hiervon nicht betroffen, erklärt Gemeindebürgermeisterin Maren Wegener auf Anfrage von regionalHeute.de . Für diese Familien gelte weiter, dass im Rahmen von "Bildung und Teilhabe" (BuT) lediglich 1 Euro zu zahlen seien.

CDU und SPD hätten allerdings bereits angekündigt, sich weiterführend mit dem Thema auseinandersetzen zu wollen und gegebenenfalls einen eigenen Antrag zu stellen.


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