Braunschweig

Schulschwimmen: BIBS-Fraktion fordert erneute Verhandlungen


Die BIBS_Fraktion fordert weitere Verhandlungen. Logo: BIBS
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01.12.2016

Braunschweig. Die BIBS-Fraktion hat für die Ratssitzung am 6. Dezember beantragt, dass die Stadtverwaltung unverzüglich wieder in Verhandlungen mit der Badezentrum Gliesmarode Betriebsgesellschaft mbH eintreten soll.


„Das Wichtigste ist doch das Wohl der Kinder, nämlich dass sie auf kurzen Wegen zum Schwimmunterricht kommen und dadurch die Unterrichtszeiten möglichst effektiv zum Schwimmenlernen genutzt und nicht für lange Anfahrtszeiten vergeudet werden. Wir sehen die Stadt jetzt in der Pflicht, auf Herrn Knapp zuzugehen. Ziel der Verhandlungen soll sein, dass Einvernehmen darüber erzielt wird, wie viele Schulen das Bad benutzen und zu welchem Preis“, erklärt BIBS-Fraktionsvorsitzender Dr. Dr. Wolfgang Büchs. „Den Verhandlungsparteien jedoch im Vorfeld schon das Ergebnis der Verhandlungen vorzuschreiben (wie im Antrag der Grünen), ist wenig zielführend. Äußerungen von SPD und CDU, man wolle keine Einigung um jeden Preis, sind kontraproduktiv. Von der Freien Schule erhält der Badbetreiber 50 Euro pro Bahnenstunde für die Nutzung des Bades und, zumal das Schwimmbad in Wolfenbüttel ähnlich hohe Entgelte von Schulen verlangt, gehen wir davon aus, dass es sich dabei um „marktübliche“ Preise handelt. Wenn die Stadt dem Bad nun lediglich 25 Euro pro Bahnenstunde anbietet, ist nachvollziehbar, dass die Betriebsgesellschaft ein solches Angebot nur schwer annehmen kann“, so Büchs.

Schulschwimmen sollte nicht an 30.000 bis 40.000 Euro Mehrausgaben scheitern


„Wenn ich sehe, wofür und in welcher Höhe der Rat regelmäßig ‚über- und außerplanmäßige Ausgaben‘ nachträglich beschließt, sollte eine Einigung über das Schulschwimmen in Gliesmarode an 30-40 Tausend Euro Mehrausgaben nicht scheitern. Wir hoffen, dass mit der Annahme unseres Antrages den Kindern im direkten Umfeld des Gliesmaroder Bades nun endlich die Möglichkeit gegeben wird, Schulschwimmen nach dem Motto ‚Kurze Beine, kurze Wege‘ zu ermöglichen. Und das möglichst zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres Anfang Februar“, schließt Büchs.


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