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Schunterschule Flechtorf kämpft gegen Hundehaufen


Die Kinder machen mit selbstgemalten Schildern auf das Problem aufmerksam. Foto: Gemeinde Lehre
Die Kinder machen mit selbstgemalten Schildern auf das Problem aufmerksam. Foto: Gemeinde Lehre Foto: privat

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21.06.2018

Flechtorf. Hundehaufen auf Fußwegen sind den meisten Menschen ein Dorn im Auge – sogar den Kleinsten. Um das Problem in der Gemeinde Lehre noch besser in den Griff zu kriegen, sind die Viertklässler der Schunterschule Flechtorf jetzt selbst aktiv geworden: Sie haben entsprechende Hinweisschilder entworfen und hergestellt. Das teilt die Gemeinde Lehre mit.


Die Idee dazu hatte ihre Lehrerin Edelgard Hahn, die gleichzeitig Bürgermeisterin der Ortschaft ist und so immer wieder Hinweise auf verschmutzte Ecken bekam. Ihre Kollegin Christine Kuri war sofort bereit, das Projekt zu unterstützen. Und so wurden die beiden vierten Klassen gemeinsam aktiv: Schon im Herbst fingen sie damit an, passende Schilder zu entwerfen: Sie zeichneten in einen roten Rahmen einen Hund, der gerade sein Geschäft erledigt, und strichen das Bild gut sichtbar durch. Darunter schrieben sie noch einen markanten Spruch, den sich die Kinder selbst ausdachten. So ist auf den Schildern zum Beispiel „Hier bitte nicht – danke“ zu lesen oder „Danke, dass Sie den Kot wegmachen“. Zunächst planten sie dabei auf Papier – dann wurden die Ergebnisse auf Platten übertragen und mit Pfählen versehen.

„Das schwierigste war es eigentlich, den Hund zu malen“, fand Maik und die anderen Kinder stimmten ihm zu. Doch die Ergebnisse können sich sehen lassen. „Ich dachte anfangs, das wird für viele bestimmt schwierig – aber die Schilder sind richtig toll und ganz unterschiedlich geworden“, zeigte sich Christine Kuri von der Kreativität ihrer Schülerinnen und Schüler beeindruckt.

Weg zwischen Dorfgemeinschaftshaus und Grundschule besonders betroffen


Einige Kinder wollen ihr Ergebnis jetzt mit nach Hause nehmen und für das eigene Grundstück nutzen – andere spenden ihr Schild der Ortschaft. Mit ihnen hat Edelgard Hahn passende Plätze auf öffentlichen ausgeguckt. „Besonders schlimm ist es zum Beispiel direkt auf dem Weg zwischen Dorfgemeinschaftshaus und Grundschule“, zählt die engagierte Lehrerin auf.


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