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Schuppen eingestürzt - „Emmelinde“ wütete auch in unserer Region

Auch am heutigen Montag sind noch die Spuren der Verwüstung zu sehen.

von Alexander Dontscheff und Thomas Stödter


Ein Schuppen wurde zum Einsturz gebracht. Foto: Thomas Stödter / Video: Thomas Stödter

Langelsheim. Im Großen und Ganzen blieb unsere Region Ende vergangener Woche von Sturmtief „Emmelinde“ weitgehend verschont. Das gilt jedoch nicht für Langelsheim. Die kleine Stadt im Landkreis Goslar wurde am Freitag vom Ausläufer eines Tornados oder einer Windhose erfasst. Die Schäden sind auch noch am heutigen Montag zu sehen. regionalHeute.de sprach mit einigen Betroffenen.


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Gegen 19 Uhr habe der Sturm den Ortskern erreicht und einige Dächer abgedeckt, berichtet die Feuerwehr Langelsheim auf ihrer Internetseite. Insgesamt 22 Einsatzstellen habe es im Schadensgebiet gegeben, das sich vom Ortsausgang in Richtung Lautenthal über das Rathaus durch den Ortskern bis zum Friedhof erstreckt habe. An der Straße und auf dem Friedhof knickten Bäume um. Einen habe die Feuerwehr fällen müssen.

"So etwas noch nicht erlebt"


Besonders getroffen hat es die Familie Süssmilch. Hier brachte der Sturm einen zur Garage umgebauten Kohleschuppen zum Einsturz. "So etwas hat man noch nicht erlebt. Alles passierte innerhalb von ein paar Minuten. Es hat fürchterlich geregnet. Es gab einen lauten Knall. Und dann kamen alle Leute raus und haben geguckt", berichtet Angelika Süssmilch im Gespräch mit regionalHeute.de. Neben der Feuerwehr sei auch ein Elektriker vor Ort gewesen, um den Strom abzustellen, damit nicht noch Schlimmeres passiere.

Teilweise wurden die Dächer behelfsmäßig mit Planen gesichert.
Teilweise wurden die Dächer behelfsmäßig mit Planen gesichert. Foto: Thomas Stödter


Auch bei Thorsten Koch hat Emmelinde zugeschlagen. Einige Ziegel seien vom Dach gefallen. Dies habe man aber schon am Samstag wieder beheben können. Allerdings sei auch der First des Wohnhauses zur Hälfte abgerissen. Andere Nachbarn habe es aber schlimmer erwischt. "Im Großen und Ganzen haben wir wohl noch viel Glück gehabt dabei", so Thorsten Koch.


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