Sie sind hier: Region >

Schwerer Unfall in Schöningen: War es ein illegales Rennen?



Helmstedt

Schwerer Unfall: War es ein illegales Rennen?

In Schöningen ereignete sich am gestrigen Sonntag ein schwerer Unfall. Nun steht der Verdacht im Raum, dass es sich dabei um ein illegales Autorennen gehandelt habe.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: André Ehlers

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Schöningen. Wie die Polizei berichtet, kam es am gestrigen Sonntag zu einem schweren Unfall in Schöningen. Demnach sei ein Auto von der Fahrbahn abgekommen und im Bereich der Gabelsberger Straße gegen einen Baum gefahren. Verletzten worden sei dabei niemand, dennoch ermittelt die Polizei. Der Verdacht eines illegalen Autorennens steht im Raum.



Am gestrigen Sonntagabend kam es in Schöningen auf der Gabelsbergerstraße laut Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall. Ersten Erkenntnissen zu Folge sei ein Auto im Verlauf der Straße nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dort mit einem Baum und einem angrenzenden Zaun kollidiert. Nachdem die Beamten vor Ort Zeugen befragt hätten, habe sich der Verdacht ergeben, dass der Unfall Teil eines illegalen Autorennens gewesen sei. Der Unfallwagen und ein weiteres Fahrzeug sollen demnach mit "deutlich überhöhter Geschwindigkeit" durch die Gabelsberger Straße in Richtung Hötensleber Straße gefahren sein.

Im Bereich der nach links abknickenden Vorfahrt in die Hötensleber Straße hätten beide Fahrzeuge auch die Gegenfahrbahn genutzt, auf der ein entgegenkommendes Auto unterwegs gewesen sei. Weil das spätere Unfallauto dem Gegenverkehr habe ausweichen wollen, sei es ins Schleudern gekommen und schließlich mit einem Baum und einem Zaun kollidiert. Verletzt worden sei dabei jedoch niemand.

Das entgegenkommende Auto habe einen Frontalunfall nur mit einem Ausweichmanöver verhindern können. Der Unfallwagen habe einen Totalschaden davon getragen. Der Fahrer des anderen am Rennen beteiligten Autos habe sofort die Flucht ergriffen. Dem unverletzten Fahrer des nun fahrunfähigen Unfallwagens sei noch vor Ort der Führerschein abgenommen worden.


zur Startseite