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Goslar: Feuerwehr rettet verletzten Forstarbeiter von Steilhang am Rammelsberg



Goslar

Schwieriger Einsatz - Feuerwehr muss verletzten Forstarbeiter am Rammelsberg retten

Der Forstarbeiter stürzte an einem Steilhang und war für die Einsatzkräfte nur schwer zugänglich.

Einsatzkräfte vor dem Steilhang an der stadtabgewandten Seite des Rammelsberges.
Einsatzkräfte vor dem Steilhang an der stadtabgewandten Seite des Rammelsberges. Foto: Feuerwehr Goslar

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Goslar. Am Samstagmorgen verletzte sich ein Forstarbeiter bei Baumfällarbeiten am Rammelsberg nach einem Sturz. Der Mann zog sich schwere Verletzungen am Bein zu und konnte sich aus eigener Kraft nicht selbst zu einem Waldweg retten. Erschwerend kam auch die Mitteilung des Einsatzortes für die Rettungskräfte hinzu - eine langwierige Rettungsaktion an einem schwer zugänglichen Steilhang begann. Hierüber berichtet die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.



Kurz vor neun Uhr wurde die Feuerwehr Goslar durch den Rettungsdienst zu einer Geländerettung am Rammelsberg angefordert. Neben den Einsatzkräften der Kaiserstadt wurden auch Einsatzkräfte der Fachgruppe spezielles Retten aus Höhen und Tiefen alarmiert. Diese bestehen aus Frauen und Männern der Feuerwehren Clausthal-Zellerfeld, Altenau und Schulenberg sowie der Bergwacht.

In einem Steilhang waren zwei Forstarbeiter mit Baumfällarbeiten beschäftigt. Einer der Männer zog sich bei einem Sturz schwere Verletzungen am Bein zu und konnte den Unfallort aus eigener Kraft nicht mehr verlassen. Der Kollege verständigte über Notruf den Rettungsdienst. Durch Sprachschwierigkeiten konnte zunächst der Einsatzort nicht klar definiert werden. Dennoch gelang es den Rettungsdienstmitarbeitern die Einsatzstelle auf der Stadtabgewandten Seite des Rammelsberges ausfindig zu machen.

Rund 40 Einsatzkräfte an Rettung beteiligt


Die Feuerwehr sammelte sich zunächst am Parkplatz unweit der Landewiese der Gleitschirmflieger am "Blauen Haufen". Gezielt wurden die Rettungskräfte von Feuerwehr und Bergwacht zur Unfallstelle gelotst. Die Retter verschafften sich von einem Waldweg hinter der Waldschrathütte Zugang zum Patienten. Nach einer ersten Versorgung und Stabilisierung folgte der Abstieg mit einer Gebirgstrage zu einem tiefergelegenen Waldweg. Eine sehr aufwändige Rettung aufgrund der vorzunehmenden Sicherung mit umfangreichem Seilmaterial.

Der Unfall hatte sich kurz nach acht Uhr ereignet. Über zwei Stunden später konnte der Patient im Rettungswagen zum Krankenhaus transportiert werden. Weitere zwei Stunden später endete auch der Einsatz für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Das umfangreiche Seilmaterial musste zurückgebaut und die verwendeten Leitern auf das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug verlastet werden. Abschließend fand eine intensive Reinigung der Fahrzeuge im Feuerwehrhaus statt. Rund 40 Einsatzkräfte waren in die Rettungsaktion eingebunden.


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