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Solferino Nr. 7: Burger, Flammkuchen und Co. für die Mittagspause



Wolfenbüttel

Solferino Nr. 7: Burger, Flammkuchen und Co. für die Mittagspause


Bereits im Probe-Betrieb war das Nummer 7 stets gut besucht. Fotos: DRK
Bereits im Probe-Betrieb war das Nummer 7 stets gut besucht. Fotos: DRK Foto: DRK

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Wolfenbüttel. Mit dem Solferino Nr. 7 eröffnet der zweite DRK-Gastrobetrieb am Exer – für Jedermann. Als „Fast Food für die Seele“ könnte die Auswahl auf der Speisekarte beschrieben werden, berichtet das DRK in einer Pressemitteilung.



Morgens gibt es einen guten Kaffee, Frühstück, ofenfrische belegte Brötchen, Kuchen und Muffins. Am Mittag werden Flammkuchen, Pizza und Burger (Burger auch vegan) in der kleinen Küche des Solferino Nr. 7 zubereitet. Am Montag, 10. September, öffnet es offiziell.

Schon während des Probebetriebs in der ersten Septemberwoche waren zeitweise alle 40 Plätze besetzt. „Viele kennen das Gebäude noch aus der Zeit, als das Café Limes hier in der Nummer 7 war“, sagt Corina Bornecke, die auch im Solferino Küchenchefin ist. „Allerdings sitzt es sich hier etwas gemütlicher. Statt in einem großen Saal, haben wir Sitzgelegenheiten und Stehtische in zwei kleineren Räumen, bei gutem Wetter findet man auch ein gemütliches Plätzchen im Außenbereich.“


Diese Räume sind mit Liebe zum Detail eingerichtet und dekoriert. Das vierköpfige Küchen- und Serviceteam bezeichnet das Solferino Nr. 7 auch liebevoll als „kleine Brutzelbude“. Wie die Räume, so ist es auch mit den Gerichten. Die sind üppig, frisch und eine Freude fürs Auge.

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Flammkuchen gehören zur Spezialität im Solferino Nummer 7. Foto:


„Fast Food-Angebot“ gehört zum Konzept



Wie die Küchenchefin erklärt, gehört der Kontrast der Speisenauswahl in den beiden Betrieben ganz bewusst zum Plan: Das Solferino, Am Exer 17, ist eher als Kantine zu sehen – zum Konzept des neuen "Solferino Nummer 7" gehört eben eher das „Fast Food-Angebot“. Verwechslungsmöglichkeiten gibt es bei zwei DRK-Gastronomiebetrieben an einer Straße – Hausnummer 7 und 17 – schon genug. Doch in einem sind sich beide Betriebe einig: Hier arbeiten behinderte und nicht-behinderte Menschen Seite an Seite. Denn zu der Großküche mit angeschlossenem Catering-Betrieb im Solferino, ist das Solferino Nr. 7 eine Erweiterung des bestehenden Inklusionsbetriebes.

„Inklusionsunternehmen sind Betriebe am ersten Arbeitsmarkt mit einem Anteil von 40 bis 50 Prozent an schwerbehinderten, sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mitarbeitern. Wir müssen wirtschaften wie jeder andere Betrieb auch", erklärt Corina Bornecke. "Aber wir sehen das nicht als Hinderungsgrund, Menschen mit einer Behinderung einen Platz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bieten. Vielmehr betrachten wir das als sozialen Auftrag innerhalb unseres Verbandes." Und sie zitiert einen Sliogan der DRK-Behindertenhilfe: "Jeder Mensch ist anders!“

In ihrem kleinen Team arbeiten zum Beispiel Gehörlose und Hörende zusammen. "Die Erweiterung am Exer 7 ermöglicht es uns, weitere Arbeitsplätze zu schaffen." So sei in diesem Jahr eine weitere Stelle für einen Mitarbeiter im Rollstuhl geplant.

Öffnungszeiten


Das Solferino Nr. 7 öffnet wochentags von 8.30 bis 14.30 Uhr, ab 11 bis 14.30 Uhr gibt es warme Küche. „Wer danach noch einen Kaffee oder eine kleine Köstlichkeit möchte, findet sicher einen Platz in der Lounge des Solferino am Exer 17“, ergänzt Corina Bornecke schmunzelnd.


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