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Sommerzeit - Gartenzeit: Doch es lauern Kostenfallen



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Sommerzeit - Gartenzeit: Doch es lauern Kostenfallen

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen gibt Tipps, wie man Strom und Geld sparen kann.

Nicht immer muss es ein Energiefresser sein. Symbolbild
Nicht immer muss es ein Energiefresser sein. Symbolbild Foto: Anke Donner

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Region. Wer einen Garten hat, weiß wie viel Energie die Pflege und Gestaltung kostet. Nicht nur der Umwelt, auch dem eigenen Geldbeutel zu Liebe ist der nachhaltige Umgang mit Ressourcen sinnvoll. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen gibt Tipps, wie sich der eigene Garten energieeffizient betreiben lässt.



Bäume, Wasserläufe oder Blumenrabatten in der Nacht zu beleuchtet, bereitet nicht nur dem Stromzähler unruhige Nächte. Auch Insekten und Vögel leiden zunehmend an der Lichtverschmutzung. Das nächtliche Ausleuchten des Gartens sollte daher nur punktuell und bei Bedarf erfolgen, so die Verbraucherzentrale.

Immer mehr elektrische Helfer machen die Gartenarbeit komfortabler. Neben einigen nützlichen Utensilien sind auch jene dabei, die durch kurze Lebensdauer oder eingeschränkten Nutzen das Gerätehaus unnötig belegen. Handbetriebene Gartengeräte sind oft die bessere Wahl, da sie nicht nur ressourcenschonender, sondern meist robuster und günstiger in der Anschaffung sind. Bei kostenintensiven Geräten, die nur selten zum Einsatz kommen, kann eine gemeinschaftliche Nutzung zwischen Gartennachbarn sinnvoll sein. Das spart Ressourcen bei der Herstellung der Geräte.


Auf Heizpilze und Wärmestrahler verzichten


Mit Heizpilzen und Wärmestrahlern werden gern die langersehnten Sommertage voll ausgekostet. Dabei erwärmen sie in erster Linie die Umgebung und geben viel Energie ungenutzt in die Umwelt ab. Gasbetriebene Heizstrahler setzen viel CO2 frei, elektrische Wärmestrahler sind echte Stromfresser. Der Verzicht auf solche Wärmequellen sei daher ratsam.

Viele Geräte, die im Garten im Dauerbetrieb laufen, wie Lampen, Pumpen oder Wasserspiele, lassen sich auch mit Solarstrom betreiben. Wichtig ist, bereits beim Kauf auf den Verwendungszweck und die Leistung zu achten. Ein integrierter Akku verlängert die Betriebszeit. So bieten Pumpen und Leuchten mit integriertem Solarpanel und Akku oft die passende Lösung. Wichtig: Die Wahl des Standorts entscheidet bei solarbetriebenen Geräten darüber, ob sie auch bei wechselhaftem Wetter funktionieren.

Betrieb mit Solarstrom


Ist ein Netzanschluss vorhanden, kann mit Stecker-Solargeräten zum Beispiel auf dem Balkon, der Terrasse oder der Laubenwand Solarstrom erzeugt werden. Die Geräte vereinen meist bis zu zwei Solarmodule und einen Wechselrichter. Zur Installation werden sie lediglich in eine Steckdose gesteckt und sind mit einer Nennleistung von bis zu 600 Watt vielseitig einsetzbar. Ist kein Netzanschluss vorhanden – zum Beispiel in Gartenlauben oder Wochenendhäusern – bieten sich Insellösungen an. Sie vereinen Solarmodule mit einem einer Autobatterie ähnlichem Akku und einem Laderegler. Die Sonnenenergie vom Tag wird gespeichert und kann abends Geräte mit 12 Volt Gleichspannung wie Lampen oder Radios betreiben.

Fragen zu Solarstrom, Akkus und sparsamen Geräten beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Beratung findet online, per Video, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt. Die Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


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