Groß Oesingen. Wie berichtet kam es am vergangenen Freitag zu einem besonderen Einsatz in einem Einkaufsmarkt in Groß Oesingen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz, nachdem eine Person möglicherweise von einer giftigen Spinne gebissen worden war. Da unsere Redaktion noch vor der Pressemitteilung der Feuerwehr von dem Vorfall Kenntnis erlangt hatte, hatte regionalHeute.de bei den zuständigen Behörden angefragt. Die Antwort des Landkreises Gifhorn liegt nun vor.
Betroffen war offenbar eine Mitarbeiterin des Supermarktes. Diese befinde sich außer Lebensgefahr, so der Landkreis. Seitens des Krankenhauses habe – Stand Montagabend – kein Spinnenbiss bestätigt werden können. Demnach sei es auch möglich, dass es sich um einen anaphylaktischen Schock gehandelt habe, der durch etwas anderes ausgelöst wurde, möglicherweise auch durch Rückstände oder Substanzen an den Obstkisten, allerdings nicht zwingend durch den Biss eines Tieres.
Es konnte keine Spinne im Markt gefunden werden, nicht bei der Durchsuchung durch die Feuerwehr und auch nicht durch die Mitarbeiter des Supermarktes, berichtet der Landkreis weiter. Das zuständige Schädlingsbekämpfungsunternehmen habe gegenüber dem Supermarkt ausgeschlossen, dass es sich vor Ort um eine „Bananenspinne“ gehandelt haben könne, da es von der Herkunft der Bananen her nicht passe und auch das gefundene „Seidenkonstrukt“ nicht darauf hindeute.
Laden wieder geöffnet
Da es keine Hinweise auf ein giftiges Tier in dem Supermarkt gibt und keine Gefahr für Mitarbeiter und Kunden besteht, sei der Supermarkt am heutigen Dienstag wieder geöffnet worden, so der Landkreis abschließend.

