Sozialverband kritisiert Pläne für Gaspreisbremse als unzureichend

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hält die bisherigen Pläne für eine Gaspreisbremse nicht für ausreichend.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Berlin. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hält die bisherigen Pläne für eine Gaspreisbremse nicht für ausreichend. Die Übernahme der Abschlagszahlung im Dezember sei "ein gutes niedrigschwelliges Instrument, das den Menschen hilft", sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) vor den Beratungen der Ministerpräsidentenkonferenz.


Aber das reiche als Kompensation bis März 2023 nicht aus. "Denn die Regelung ab März 2023 deckelt nämlich nur eine Verdoppelung des Preises seit 2021, hier müsste ein niedrigerer Preis angesetzt werden." Engelmeier forderte zudem einen Preisdeckel für alle Heizformen, etwa auch für Öl. "Denn hier haben sich die Preise ebenfalls verdreifacht und wir dürfen fast ein Viertel der Deutschen nicht im Kalten sitzen lassen. Wir brauchen nicht nur einen reinen Gaspreis-, sondern einen echten Energiepreisdeckel", sagte die Vertreterin des Sozialverbands.




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