Grasleben. Ein Lkw-Fahrer wurde am heutigen Freitag gegen 14.50 Uhr auf der Autobahn durch einen Kollegen informiert, dass aus seinem Auflieger Rauch aufsteigt. Er verließ die Autobahn in Rennau, positionierte seinen Auflieger in einem Wirtschaftsweg abseits der Straße und koppelte dort die Zugmaschine vom Auflieger ab. Über den Vorfall berichtet die Feuerwehr der Samtgemeinde Grasleben in einer Pressemitteilung.
Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte drang unter der Plane des Aufliegers dichter Rauch hervor, an den äußeren Wänden war die Hitze durch aufbrennende Farbe sichtbar. Der Auflieger wurde am Heck geöffnet – er war mit insgesamt knapp 24 Tonnen Müll beladen. Über eine Steckleiter wurde in der Mitte des Aufliegers die Folie geöffnet und die Einsatzkräfte führten unter Atemschutz einen Schaumangriff durch. Die Einsatzleitung entschied schließlich, den Auflieger komplett mit Löschschaum zu fluten, und den Lkw zur Müllverbrennung Buschhaus zu fahren, um ihn dort zu entladen und abzulöschen.

Der Müll wurde schließlich bei der Müllverbrennung Buschhaus gelöscht. Foto: Feuerwehr Samtgemeinde Grasleben
Brandnester gelöscht
Der Lkw wurde vom Löschzug begleitet und an der Müllverbrennung wurde ein Quarantäneplatz zugewiesen, wo der Lkw-Fahrer seinen Auflieger entlud. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten anschließend mithilfe eines Baggers die Brandnester im Müll ab. Der Einsatz konnte schließlich nach vier Stunden beendet werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren, Rennau, Rottorf, Mariental und Grasleben. Weiterhin waren der Rettungsdienst, die Polizei und die Teleskoplader-Einheit der Kreisfeuerwehr an der Einsatzstelle.

