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SPD-Agrarsprecher Priesmeier sieht "Bauernregeln“ kritisch


Dr. Wilhelm Priesmeier sieht "Die neuen Bauernregeln" kritisch. Foto: Alec Pein (Archiv)
Dr. Wilhelm Priesmeier sieht "Die neuen Bauernregeln" kritisch. Foto: Alec Pein (Archiv) Foto: Alec Pein

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07.02.2017

Region. Am Freitag veröffentlichte Bundesministerin Barbara Hendricks „Die neuen Bauernregeln“ für eine Landwirtschaft mit Zukunft zum Start der Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle“. Zu diesen äußerte sich nun der SPD-Agrarsprecher Wilhelm Priesmeier.


„Diese vom Bundesumweltministerium geplante Kampagne halte ich für ausgesprochen unglücklich“, so Wilhelm Priesmeier. „Inhaltlich besteht kein Dissens zur Position der Ministerin. Die Frage ist, wie man mit den Bauern umgeht“, betont Priesmeier.

„Das veraltete Stilmittel der „Bauernregeln“ wird durch das BMUB ohne jeden Instinkt im Umgang mit einem hochprofessionellen und hochmodernen Berufsstand eingesetzt“, beklagt Priesmeier. Zurecht gebe es empörte Reaktionen aus den Reihen der Landwirte, die ihre Arbeit herabgesetzt sehen.

Selbstverständlich lägen die Probleme, die sich aus den Zielkonflikten zwischen intensiver Landwirtschaft und Umweltschutz in verschiedenen Bereichen ergäben, auf der Hand. „Diese müssen und werden wir angehen. Vereinfachungen komplizierter Sachverhalte, die einen ganzen Berufsstand diffamieren, sind nicht der richtige Weg. Wir müssen uns vielmehr auf einer sachlichen Ebene auseinandersetzen. Ich für meinen Teil werde dies weiter tun“, so Priesmeier.

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