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SPD-Fraktion beantragt "dezentralen Weihnachtsmarkt"

Wenn die Verkaufsstände auf mehrere Orte in der Innenstadt verteilt wären, könnten die Abstands- und Hygieneregeln besser eingehalten werden, so die SPD-Fraktion.

Einen Weihnachtsmarkt, wie im letzten Jahr, wird es 2020 wohl nicht geben.
Einen Weihnachtsmarkt, wie im letzten Jahr, wird es 2020 wohl nicht geben. Foto: Alexander Dontscheff

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30.06.2020

Braunschweig. Die SPD-Ratsfraktion Braunschweig setzt sich für eine Durchführung des Weihnachtsmarkts 2020 ein. „Da abzusehen ist, dass uns die Auswirkungen der Corona-Pandemie in jedem Fall noch bis in den Winter begleiten werden bitten wir die Verwaltung und das Stadtmarketing, bereits jetzt Konzepte für einen dezentralen Weihnachtsmarkt unter Einhaltung der Vorgaben zu Abstands- und Hygieneregeln aufzustellen“, erklärt Christoph Bratmann, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Ein solches Konzept wäre zudem ein wichtiges Signal an die Schausteller, die durch die Corona-Krise teilweise um ihre Existenz kämpfen und dringend möglichst verbindliche Aussagen benötigen.“ Die SPD-Ratsfraktion hat einen entsprechenden Antrag zur Ratssitzung am Dienstag, 14. Juli gestellt. Dies berichtet die SPD-Fraktion in einer Pressemitteilung.


„Der Weihnachtsmarkt mag noch weit entfernt sein. Dennoch müssen die Vorbereitungen bereits jetzt anlaufen. Wir müssen gerüstet sein, wenn Bund und Land grünes Licht für Veranstaltungen dieser Größenordnung geben“, ergänzt Annegret Ihbe, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. In ihrem Antrag regt die Fraktion daher ein Konzept für einen dezentralen Weihnachtsmarkt an: „Wenn die Stände und weitere Attraktionen in der Innenstadt breiter verteilt werden würden, könnten die Hygieneregeln sicher leichter eingehalten werden und es würde trotzdem eine weihnachtliche Stimmung entstehen“, zeigt sich Ihbe optimistisch. In anderen Städten habe man bereits positive Erfahrungen mit dezentralen Veranstaltungen in der Corona-Pandemie gemacht. „Natürlich muss das Infektionsgeschehen weiter aufmerksam beobachtet werden und uns allen steht noch ein langer Weg bevor. Wenn es aber eine kleine Chance gibt, den Weihnachtsmarkt irgendwie stattfinden zu lassen, dann sollten wir alles dafür tun, um sie zu nutzen“, unterstreichen Bratmann und Ihbe abschließend.




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