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SPD: "Neubau der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule muss endlich realisiert werden"

Um das Projekt auch zu finanzieren, hat die SPD-Fraktion Wolfsburg nun einen Vorschlag unterbreitet.

Die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule in Wolfsburg. (Archivbild)
Die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule in Wolfsburg. (Archivbild) Foto: Eva Sorembik

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19.11.2020

Wolfsburg. "Der Neubau der Primarstufe der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule auf dem Gelände des Schulzentrums Kreuzheide muss endlich realisiert werden", fordert die SPD-Fraktion Wolfsburg in einer Pressemitteilung. Die SPD hat einen Vorschlag unterbreitet, wie das auch in "finanziell herausfordernden" Zeiten funktionieren könne. „Für den Neubau liegt seit dem Jahr 2018 ein gültiger Planungsbeschluss vor, dieser muss endlich Realität werden“, betont Dr. Christa Westphal-Schmidt, stellvertretende SPD-Fraktions- und Schulausschuss-Vorsitzende.



Teilfinanziert werden soll das Bauprojekt durch die Vermarktung des Grundstücks in der Örtzestraße, dem heutigen Standort der Leonardo-da-Vinci-Grundschule. Das Areal in der Teichbreite eigne sich nach Ansicht der Sozialdemokraten ideal für Wohnbebauung. Ein Gutachten habe, so die SPD, sogar ergeben, dass das alte Schulgebäude für generationsübergreifendes Wohnen genutzt werden könnte. Westphal- Schmidt: „Die Entscheidung für einen Neubau wurde getroffen, weil der Renovierungsbedarf am derzeitigen Standort der Schule in der Örtzestraße 1a hoch ist und eine Sanierung unverhältnismäßig teuer wäre.“

„Außerdem stehen wir bei den Eltern seit Jahren im Wort“, ergänzt Nordstadt- Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer. Denn der Neubau in Kreuzheide stellt auch die räumliche Grundlage für die Umsetzung eines wichtigen Teils des Schulkonzepts dar, nämlich die pädagogische Verbindung zwischen der Grundschule und dem Sekundarbereich I. Das derzeitige Schulgrundstück im Osten der Nordstadt liegt nach Meinung von Glosemeyer „in einer für Wohnbebauung sehr attraktiven Lage – dicht am Grün und dicht an der Infrastruktur zugleich“. Für die SPD ist es selbstverständlich, dass am Anfang des Bebauungsprozesses ein Gesamtkonzept unter Einbeziehung aller vor Ort Beteiligten entwickelt werden muss. „Bis zur tatsächlichen Realisierung des Wohnprojektes in der Teichbreite werden noch Jahre ins Land gehen“, so die Nordstadt-Ortsbürgermeisterin.


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