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SPD und CDU für zentrales Bereitstellungslager für KONRAD-Abfälle



Braunschweig

SPD und CDU für zentrales Bereitstellungslager für KONRAD-Abfälle


Symbolfoto: Pixabay/ Alexander Panknin
Symbolfoto: Pixabay/ Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin; pixabay

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Braunschweig. Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad e.V. äußert sich in einer Pressemitteilung zu dem Vorhaben von SPD und CDU, ein zentrales Bereitstellungslager für die KONRAD-Abfälle zu errichten. Wir veröffentlichen diese ungekürzt und unkommentiert.



Laut Koalitionsvertrag der Groko heißt es dazu: „Für einen zügigen Einlagerungsbetrieb ist die Errichtung eines Bereitstellungslagers unverzichtbar. Wir werden deshalb ein solches Bereitstellungslager einrichten und mit den Planungen dafür unverzüglich beginnen.“ „Das Abfallkonzept für Schacht KONRAD ist gescheitert“ erklärt Ludwig Wasmus von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. In schönen bunten Bildern wurde vom Betreiber jahrelang erzählt, der Atommüll werde Just-in-time von den Atomkraftwerken nach Schacht KONRAD gebracht. Eine weitere radioaktive Belastung durch ein zentrales Eingangslager sollte so vermieden werden. Doch wieder einmal halten die Planungen für KONRAD der Realität nicht stand.

Ein Eingangslager KONRAD, wo auch immer gebaut, wäre eine neue große Atomanlage, die eine Vielzahl zusätzlicher Atomtransporte auslösen würde. Wasmus dazu: "Wenn das Projekt KONRAD nicht gestoppt wird, werden wir noch weitere unliebsame und gefährliche Überraschungen erleben. Sicherheit spielt dabei für die Verantwortlichen offensichtlich keine Rolle. Sie wollen den Atommüll nur so schnell wie möglich aus ihren Augen schaffen.“


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