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Sperrungen an Bahnübergängen sorgen für Verkehrschaos



Sperrungen an Bahnübergängen sorgen für Verkehrschaos

von Anke Donner


Derzeit sind zwei Bahnübergänge gesperrt. Das führt zu Staus. Fotos: Anke Donner
Derzeit sind zwei Bahnübergänge gesperrt. Das führt zu Staus. Fotos: Anke Donner

Wolfenbüttel. Voll- und Teilsperrungen der Bahnübergänge in Wendessen und Linden verursachen Autofahrern derzeit Schweißausbrüche und Kopfzerbrechen. Hier ist Geduld gefragt, vor allem wenn man zügig von A nach B möchte.



Gleisarbeiten müssen sein - das ist der Anspruch eines jeden Autofahrers und der Pendler, die täglich in die Bahn steigen. Das dachte sich wohl auch die Deutsche Bahn und erneuert derzeit das Gleisbett entlang der Strecke in Wendessen und Linden.

In Linden ist der Bahnübergang zeitweise noch bis zum 23. Juli voll gesperrt (wir berichteten). Für die Anwohner entlang der Okertalsiedlung und aus dem Neubaugebiet heißt das, sie müssen einen Umweg in Kauf nehmen, um die Stadt zu erreichen. Das geht nämlich nur in die eine Richtung über Hedwigsburg, Ohrum und Halchter oder in die andere Richtung über Wendessen. Das aber ist dann eine Entscheidung zwischen Not und Elend. Denn auch da geht mitunter nichts mehr. Hier regelt eine Ampelschaltung den Verkehr vor dem Bahnübergang, der ebenauch erneuert wird. Und wieder geht es nicht weiter.



Man braucht also starke Nerven, wenn man diese Strecke fahren muss. Oder genaue Ortskenntnisse, die einem Schleichwege ermöglichen. Die Arbeiten an den Gleisen in Linden verärgern zudem die Anwohner. Denn über ihren Autos legt sich ein dicker Film aus Dreck und Staub, der durch die Arbeiten verursacht wird, erklärt eine Anwohnerin im Gespräch mit regionalHeute.de.



Feuerwehr ändert Route


Derzeit wird die Region von Flächenbränden beherrscht. Erst am Donnerstag mussten die Wehren aus Linden, Denkte und Wendessen zu einem Feldbrand zwischen Linden und Klein Denkte ausrücken. Aber wie soll man die Einsatzstelle erreichen, wenn die Straßen gesperrt sind? Stadtbrandmeister Olaf Glaeske erklärt auf Nachfrage von regionalHeute.de, dass eigens für solche Fälle die Alarm- und Ausrückeordnung geändert wird. Im gestrigen Fall würde normalerweise die Ortsfeuerwehr Linden als erste Wehr den Einsatzort anfahren. Da das im Augenblick nicht möglich ist, übernimmt das die Feuerwehr aus Denkte. Die Lindener Wehr rückt zwar auch an, braucht aber entsprechend länger, da auch sie die Umleitung nehmen muss.


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Die Autos der Anwohner in Linden sind mit einer Dreckschicht überzogen. Foto:


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