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Staatsanwaltschaft ordnet die Sicherstellung des Führerscheins an



Braunschweig

Staatsanwaltschaft ordnet die Sicherstellung des Führerscheins an

von Polizei Braunschweig


Foto: Sina Rühland

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Braunschweig. Weil er am frühen Morgen in der Fußgängerzone eine Laterne gerammt hatte und geflüchtet war, wurde ein 35-Jähriger auf der Stelle seinen Führerschein los. Polizeibeamte stoppten den Lastwagenfahrer nach kurzer Fahndung noch in der Fußgängerzone.

Schaden in Höhe von über 3.000 Euro hatte der Fahrer durch Unachtsamkeit beim Zurücksetzen des Lieferwagens auf der Schützenstraße angerichtet. Die demolierte Laterne lag nach dem Anstoß in voller Länge flach auf dem Boden. Durch die Wucht war der Lampenschirm über 15 Meter weit weggeschleudert worden.


Zeugen berichteten, dass der Verursacher nach der Karambolage ausgestiegen war und die Schäden an Lampe und Lastwagen begutachtet hatte. Anschließend hätte sich der Fahrer aber wieder ans Steuer gesetzt und sei ungerührt von der Unfallstelle geflüchtet. Die Beobachter riefen die Polizei und teilten den Beamten das Kennzeichen mit.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Braunschweig stellten die Ermittler den Führerschein des 35-Jährigen sicher. Dem Beschuldigten wurde ab sofort das Fahren mit führerscheinpflichtigen Fahrzeugen untersagt. Den Lastwagen musste ein Ersatzfahrer später abholen.


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