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Stadt möchte "Energiemanagement"-Arbeitsgruppe einrichten

von Jan Borner


Die Verwaltung erklärte auf die Frage der Grünen Ratsfraktion, dass sie beim Wissensstand in Klimaschutzfragen eine positive Entwicklung in der Verwaltung erkenne. Symbolfoto: Archiv
Die Verwaltung erklärte auf die Frage der Grünen Ratsfraktion, dass sie beim Wissensstand in Klimaschutzfragen eine positive Entwicklung in der Verwaltung erkenne. Symbolfoto: Archiv Foto: Anke Donner

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25.03.2016




Wolfenbüttel. Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat an die Verwaltung der Stadt Wolfenbüttel Fragen in Bezug auf die städtischen Klimaschutzbemühungen gestellt. Unter anderem wollte die Fraktion wissen, wie die städtische Klimaschutzbeauftragte die Entwicklung der letzten drei Jahre im Klimaschutz beurteilt, was bislang gut gelungen ist und wo zukünftig der größte Handlungsbedarf besteht.

Die Verwaltung erklärte auf die Frage der Grünen Ratsfraktion, dass sie beim Wissensstand in Klimaschutzfragen eine positive Entwicklung in der Verwaltung erkenne. Durch die Aufstellung des Klimaschutzteilkonzeptes und der internen Auseinandersetzung in Klimaschutzfragen und deren Instrumenten ist ein Erkenntnisstand erreicht worden, der die Verwaltung die Lage versetzt, sinnfällige Maßnahmen besser zu identifizieren. Das Bewusstsein für Fragen des Klimaschutzes ist durch die Projekte in jedem Falle geschärft worden", so die Stadtverwaltung.

Arbeitsgruppe "Energiemanagement"


Im Laufe dieses Jahres sei geplant, innerhalb der Stadtverwaltung die Arbeitsgruppe "Energiemanagement" zu gründen. Diese soll organisationsübergreifende Kompetenzen und Kenntnisse bündeln und so die Umsetzung geringinvestiver Maßnahmen im Bereich der städtischen Liegenschaften prüfen und voranbringen, erklärt die Stadtverwaltung. Außerdem soll die Arbeitsgruppe auf das ressourcenbewusste und energieschonende Verhalten von Nutzern städtischer Gebäude einwirken.

Handlungsbedarf


Den größten Handlungsbedarf im Klimaschutz sieht die Stadtverwaltung durch die künftige Umsetzung des Stadtbuskonzeptes und die Fortführung des Radverkehrskonzeptes. "Eine Verschiebung von Verkehrsanteilen zugunsten des Radverkehrs und des ÖPNV (modal split) voranzubringen, kann erhebliche Beiträge zur Reduzierung der Tréibhausgasemissionen leisten. So könnte z.B. eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs des Individualverkehrs (IV) von rd. 8% im Bundesdurchschnitt zu Einsparungen im Primärenergieverbrauch führen, der dem gesamten Stromverbrauch aller Haushalte bundesweit entspricht", so die Stadtverwaltung.


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