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Tödlicher Busunfall der 9-jährigen Leonie: Busfahrer verurteilt

von Sandra Zecchino


Der Tod von Leonie versetzte die Stadt in Bestürzung. Foto: André Ehlers
Der Tod von Leonie versetzte die Stadt in Bestürzung. Foto: André Ehlers Foto: André Ehlers

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16.05.2018

Salzgitter. Im August des letzten Jahres versetzte der tödliche Unfall der 9-jährigen Leonie die gesamte Region in Schockstarre. Das Mädchen wurde auf dem Schulweg von einem Bus überfahren und kam dabei ums Leben. Nun wurde gegen den Busfahrer ein Strafbefehl erlassen.



Er soll seine Sorgfaltspflicht vernachlässigt haben, indem er Fahrgäste im vorderen Bereich des Busses mitfahren ließ, erläuterte Sascha Rüegg, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, weshalb der Strafbefehl beantragt wurde. Da der Raum nicht frei gewesen sei, habe der Busfahrer ein eingeschränktes Sichtfeld gehabt und das Opfer übersehen.

Eckart Müller-Zitzke, Direktor des Amtsgerichts Salzgitter, bestätigte im Gespräch mit regionalHeute.de, dass der Strafbefehl erlassen wurde. Demnach sei der Busfahrer zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, die auf zwei Jahre Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt worden. Zusätzlich müsse er 3.000 Euro an Leonies Mutter zahlen. Doch noch sei der Strafbefehl nicht rechtskräftig, betonte Müller-Zitzke, da ein fristwahrender Einspruch eingereicht wurde. Wenn der Einspruch auch nach Einsicht der Urteilsbegründung aufrecht gehalten werde, käme es zu einer Hauptverhandlung.

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