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Wolfenbüttel: Toranlage soll Abkürzung über den Schulhof der Großen Schule verhindern



Toranlage soll Abkürzung über den Schulhof der Großen Schule verhindern

Die Passanten würden dem Corona-Hygienekonzept der Schule widersprechen.

von Alexander Dontscheff


Die Große Schule soll vor Passanten geschützt werden, die den Schulhof als Abkürzung nutzen. Archivbild
Die Große Schule soll vor Passanten geschützt werden, die den Schulhof als Abkürzung nutzen. Archivbild Foto: Nick Wenkel

Wolfenbüttel. Viele benutzen das Gelände der Großen Schule als Abkürzung von der Okerbrücke zum Rosenwall. Damit soll nun Schluss sein - zumindest während der Schulzeit. Das berichtete die Verwaltung der Stadt Wolfenbüttel in der Sitzung des Bauausschusses am heutigen Dienstag. Zeitnah soll im nördlichen Bereich des Schulgeländes eine Zaun- und Toranlage errichtet werden.



Damit soll das Queren des Schulgeländes durch Radfahrer, Fußgänger oder Passanten mit Hund verhindert werden. Als Grund nannte die Verwaltung die derzeitige Corona-Lage. Der Schulhof stelle einen klar definierten Hygieneraum dar, der auch nicht von allen Schülern gleichzeitig benutzt werden dürfe. Externe Personen würden dieses Konzept konterkarieren.

Unabhängig von Corona gebe es auch Probleme mit Personen, die das Gelände - vor allem am Wochenende - zum Feiern nutzten und entsprechenden Müll hinterließen. Diesem Thema wolle man sich aber erst im Sommer widmen. Vorerst sei nur die Sperrung während der Schulzeit geplant.


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