Toter auf der A2 – Hat er zuvor seinen Vater umgebracht?

Ein Unfall auf der A2 in unserer Region beschäftigte bis vor kurzem auch die Staatsanwaltschaft in Ostfriesland.

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Beim Kreuz Wolfsburg/Königslutter ereignete sich der Unfall, bei dem der Beschuldigte starb.
Beim Kreuz Wolfsburg/Königslutter ereignete sich der Unfall, bei dem der Beschuldigte starb. | Foto: Matthias Kettling

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Region. Es war ein kurioser Fall und eine tragische Geschichte, die sich in unserer Region und mehr als 300 Kilometer entfernt zugetragen hatte. Mitte Mai war – wie regionalHeute.de berichtete – ein 32-Jähriger nachts zu Fuß auf der A2 am Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter unterwegs, wurde von einem Lkw erfasst und starb noch vor Ort. Die Polizei stellte fest, dass der Vater des Betroffenen wenige Tage zuvor in seiner Heimat im Landkreis Leer in Ostfriesland getötet worden war. Nun meldet die verantwortliche Staatsanwaltschaft, wie es um die Ermittlungen in dem Fall steht.



Das Verfahren sei eingestellt worden, erklärt die zuständige Staatsanwältin Anna Hoormann auf Anfrage von regionalHeute.de. Sie hatte wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt. Der Vater des auf der A2 bei Helmstedt verunfallten 32-Jährigen sei durch eine Gewalteinwirkung auf den Körper gestorben. Das habe die Obduktion ergeben.

Einziger Beschuldigter verstorben – Verfahren eingestellt


Der einzige Beschuldigte – der Sohn des Opfers – sei aber verstorben. Dieses Verfahrenshindernis, wie es die Staatsanwältin bezeichnet und wie es die Strafprozessordnung vorsieht, habe dazu geführt, dass das Verfahren eingestellt werden musste. Schließlich gebe es auch keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter.

Die Frage, ob der Tote von der A2 in unserer Region, wenige Tage vor seinem Tod seinen Vater umgebracht hat, ist damit zwar nicht eindeutig geklärt. Juristisch gilt die Sache damit aber wohl als erledigt.

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