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Unfall mit Kleintransporter: 17-jähriger Radfahrer lebensgefährlich verletzt

An das alte Fahrrad hatte der Jugendliche vermutlich selbst einen Motor montiert.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: aktuell24(KR)

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16.09.2020

Grasleben. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Grasleben wurde am gestrigen Dienstagmittag gegen 12:30 Uhr ein 17 Jahre alter Jugendlicher, der an sein Fahrrad ein Motor angebaut hatte, lebensgefährlich verletzt. Den Ermittlungen nach wurde der 17-Jährige zunächst in die Helmstedter Klinik gebracht und später zur weiteren Behandlung in die Medizinische Hochschule Hannover verlegt. Dies berichtet die Polizei.


Bei der Unfallaufnahme habe sich nach Zeugenangaben gezeigt, dass ein 46-jähriger Fahrer eines Kleintransporters mit Anhänger in der Walbecker Straße die Einmündung zur Straße Sandbreite passierte, als der Jugendliche mit einem Fahrrad mit hoher Geschwindigkeit von rechts aus der Sandbreite herauskam, um an der Kreuzung geradeaus in den Allerthalweg zu fahren. Der 46-Jährige aus der Samtgemeinde Grasleben habe noch versucht, mit seinem Fahrzeuggespann auf die Gegenfahrbahn auszuweichen. Doch der 17-Jährige sei gegen die Anhängerdeichsel geprallt und erlitt schwerste Verletzungen.

Die weiteren Ermittlungen hätten ergeben, dass das Unfallopfer mit einem älteren Fahrrad unterwegs war, an dem ein 2-Takt-Verbrennungsmotor montiert war. Dadurch sei dieses Fahrrad nunmehr als Kraftfahrzeug einzustufen und vermutlich auch deutlich schneller als ein handelsübliches Fahrrad. Es handele sich augenscheinlich um einen Selbstbausatz, so ein Beamter, der an einem handelsüblichen Fahrrad nicht professionell angebracht war. Da die Herkunft dieses Fahrzeugs bisher nicht geklärt werden konnte, erhoffen sich Unfallermittler der Polizei Helmstedt unter Telefon 05351-5210 Hinweise zu diesem als Mofa umgebauten Fahrrad.


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