Wolfenbüttel

Uwe Schäfer geht als Landratskandidat ins Rennen

Bei der Nominierung am Mittwoch stellte er seine Ziele und Themen vor.

 Niclas Schäfer, Corinne Motard-Schäfer, Uwe Schäfer und Frank Oesterhelweg bei Schäfers Nominierung am Mittwoch.
Niclas Schäfer, Corinne Motard-Schäfer, Uwe Schäfer und Frank Oesterhelweg bei Schäfers Nominierung am Mittwoch. Foto: Privat

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02.10.2020

Wolfenbüttel. Am Mittwochabend stellte die Kreis-CDU ihren Kandidaten für die Landratswahl im kommenden Jahr vor. Der 56-jährige Uwe Schäfer soll für die Christdemokraten gegen die Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD) antreten.



"Uwe Schäfer ist jemand, der kompetent und zielstrebig seinen Weg geht und Politik mit Herz und Verstand macht. Als stellvertretender Landrat hat er diesem Amt und engagierten Vorgängern wie beispielsweise Rainer Hasselmann oder dem verstorbenen Eberhard Lüttgau alle Ehre gemacht. Der Kreisvorstand schlägt Uwe Schäfer einstimmig und aus voller Überzeugung für die Landratskandidatur vor", so der CDU-Kreisvorsitzende Frank Oesterhelweg. Im gut besetzten Saal des Schützenhauses stimmten schließlich 97 Prozent für den Apelnstedter, was mit viel Applaus bedacht wurde.

Zuvor hatte sich der 56-jährige Uwe Schäfer, der sich seit 25 Jahren politisch engagiert, kurz persönlich vorgestellt und dann seine wichtigsten Ziele für den Landkreis Wolfenbüttel umrissen. Einleitend bat Schäfer darum, sich von den Plätzen zu erheben, um einerseits der Opfer der Corona-Pandemie zu gedenken, andererseits aber auch, um den Menschen Dank und Anerkennung zu zollen, "die in den vergangenen Monaten, jede und jeder auf eigene Art und Weise, ihre Pflicht getan haben", so Schäfer und führt weiter aus: "Seit gut 25 Jahren engagiere ich mich im Landkreis Wolfenbüttel für die Belange der Menschen vor Ort und darf in unserer Heimat kommunalpolitisch Verantwortung tragen. Hier nur einige meiner Schwerpunkte. Zum Wirtschaftsstandort: "Es geht darum, unseren landwirtschaftlich geprägten Landkreis zukunftssicher zu machen, wichtige Standortfaktoren für Mittelstand und Handwerk weiterzuentwickeln und unsere Forschungs- und Bildungseinrichtungen von der KiTa bis zur Hochschule zu Qualitätsankern für Zukunftsthemen auszubauen", so Schäfer und führte weiter aus, welche Ziele er sich für den Landkreis setzten wolle. Dazu erklärte dieser: "Wir brauchen jeden unserer 106 Orte im Landkreis - die Kreisstadt mit Ihrer Funktion als Schmelzpunkt des Handels und Impulsgeber der Wirtschaft ebenso wie unsere kleinen Dörfer. Ich möchte kulturelle Angebote und Kulturräume neben den großartigen vielfältigen Kultureinrichtungen der Kulturstadt Wolfenbüttel auch im ländlichen Raum - hier spielt das Ehrenamt eine wichtige Rolle", betont er und betonte, dass auch der Assefonds und die Aufstockung der Bundes- und Landesmitteln für ihn ein wichtiges Thema sei. Ebenso wolle er sich für das Heimatarchiv und die Heimatpflege vor Ort unterstützen. Wichtig sei ihm auch die Generationengerechtigkeit und Teilhabe. "Das von uns initiierte Sozial-Ticket ist eine Erfolgsstory für Menschen, denen wir helfen wollten und auch helfen konnten, erklärt Schäfer und betont, dass auch die Digitalisierung, die Wirtschaftsförderung, der Umwelt- und Naturschutz und die Sicherheit im Landkreis Wolfenbüttel ein wichtiger Part seiner Arbeit sein sollen. Ein weiteres großes Thema sei für Schäfer die Asse. "Wir brauchen endlich verlässliche Zeitfenster. Eine Endlagerung von Atommüll kommt mit mir als Landrat nicht ja Frage, unsere Region ist ohnehin über Gebühr belastet", sagt er und sagt abschließend: "Ich stehe, so auch mein Motto, für ein Mehr an Miteinander. Politik bedeutet immer auch Brücken zu bauen, als gelerntem Zahntechniker ist mir das auch beruflich nicht fremd."



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