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Verfolgungsfahrt unter Drogeneinfluss


Symbolbild Foto: Sina Rühland
Symbolbild Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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10.05.2016


Helmstedt. Wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinfluss muss sich ein 38 Jahre alter Helmstedter strafrechtlich verantworten. Der 38-Jährige flüchtete am Montagnachmittag bei einer Verkehrskontrolle in der Helmstedter Innenstadt. Während einer Verfolgungsfahrt steuerte der Helmstedter seinen Renault mit erhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Straßen, bis es schließlich am Wallplatz zu einer Kollision mit dem verfolgenden Streifenwagen kam und der Wagen danach gegen eine Hauswand prallte. Der 38-Jährige flüchtete im Anschluss noch zu Fuß, konnte aber nach kurzer Verfolgung in einem Hinterhofanbau gestellt werden.


Eine zivile Streifenbesatzung bemerkte den Fahrer gegen 14:20 Uhr auf der Albrechtstraße und entschloss sich wegen des augenscheinlich schlechten Zustands des Fahrzeugs zu einer Verkehrskontrolle. Auf der Fahrt in Richtung Gröpern reagierte der Helmstedter mehrfach nicht auf die gezeigte Anhaltekelle der Beamten. An der Kreuzung Nordertor fährt der Renault-Fahrer nach rechts in die Goethestraße, ohne auch hier sein Fahrzeug zu stoppen, obwohl die Beamten Blaulicht und Martinshorn einsetzten. In der Schillerstraße hielt der 38-Jährige zunächst seinen Wagen nahe dem Wallplatz an. Hier missachtete der Helmstedter die direkte Aufforderung, seinen Motor abzustellen. Anstelle dessen gab der 38-Jährige erneut Gas und fuhr entgegen der Fahrtrichtung um den Wallplatz, um schließlich in der Schillerstraße eine Vollbremsung durchzuführen. Hierbei fuhr die Streifenbesatzung auf den Renault auf, so dass dieser gegen eine Hauswand prallte. Anschließend flüchtete der 38-Jährige zu Fuß und konnte in einem Hinterhof festgenommen werden.

Ein Drogenschnelltest verlief danach positiv auf Kokain. Daher wurde dem 38-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Bei den weiteren Ermittlungen ergab sich, dass der Helmstedter keine Fahrerlaubnis hat. Zusätzlich muss sich der Beschuldigte wegen Drogenbesitz verantworten. Durch den Unfall entstand insgesamt ein Schaden von 4.000 Euro. Der Renault war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.


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