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Verfolgungsjagd zwischen Polizei und Autodieb auf der A2


Die Polizei vefolgte einen flüchtigen Autodieb auf der A2. Symbolfoto: Alexander Panknin
Die Polizei vefolgte einen flüchtigen Autodieb auf der A2. Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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18.10.2017

Region. In der Nacht zum heutigen Mittwoch wurde nach Angaben der Polizei bei einer gezielten inspektionsübergreifenden Polizeiaktion gegen Auto-Diebstähle in der Region Wolfsburg-Braunschweig-Salzgitter-Goslar ein in Hannover gestohlener BMW sichergestellt. Der Täter lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.


Dem noch unbekannten Täter, der auf der Autobahn 2 in Richtung Magdeburg mit bis zu 240 Stundenkilometer vor den Einsatzkräften flüchtete und an der Anschlussstelle von der Fahrbahn schleuderte, gelang im Anschluss die Flucht. Eine intensive Fahndung auch mit Einsatz von Polizeihunden verlief ohne Erfolg.

Insgesamt 32 Polizeibeamte aus Goslar und Salzgitter sowie von der Autobahnpolizei Braunschweig und Wolfsburg waren an der konzertierten Aktion, bei der 50 Fahrzeuge überprüft wurden, beteiligt. Dabei nahmen die Einsatzkräfte besonders neben den regionalen Autobahnen auch deren Umleitungsstrecken ins Visier. Gegen 3 Uhr fiel den Fahndern in Schöningen ein VW Bus mit polnischen Kennzeichen auf. Während alle fünf Insassen nach der polizeilichen Überprüfung entlassen wurden, stellten die Beamten das zahlreich im Fahrzeug mitgeführte Werkzeug zur Verhinderung von Straftaten sicher.

Polizeihubschrauber suchte nach dem Flüchtigen


Wenig später, um 3.30 Uhr, sollte ein BMW auf der A2 bei Königslutter kontrolliert werden. Der unbekannte Fahrer verlangsamte zunächst seine Fahrt, gab jedoch kurzfristig wieder Gas und flüchtete mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Magdeburg. Bei seiner Flucht nutzte der Unbekannte sämtliche Fahrstreifen kompromisslos aus. An der Anschlussstelle Eilsleben verließ der Flüchtige schließlich die Autobahn und schleuderte in den Böschungsbereich der Ausfahrt. An dem BMW entstand ein Totalschaden in Höhe von 30.000 Euro. Aufgrund der schlechten Witterung war der Einsatz eines Polizeihubschraubers bei der Suche nach dem flüchtigen Fahrer nicht möglich. Die Ermittlungen dauern an.


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