Vermutlich keine verkehrsberuhigenden Maßnahmen in Wolfshagen

Der Bauausschuss des Landkreises folgte mehrheitlich der Ansicht der Verwaltung, dass keine Gefährdung auszumachen sei. Das Thema Lärm spielte keine Rolle.

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay

Goslar. Verkehrsberuhigende Maßnahmen an der Kreisstraße 35 in Wolfshagen sind vom Tisch. So votierte zumindest der Ausschuss für Bauen und Umwelt des Landkreises Goslar in seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag. Das berichtet der Landkreis Goslar in einer Pressemitteilung. Abschließend wird sich der Kreistag mit der Frage beschäftigen.


Lesen Sie auch: Zweite Sommerrodelbahn auf dem Hahnenkleer Bocksberg geplant


Die Diskussion um die bereits mehrfach diskutierte Ortseingangssituation in Wolfshagen im Verlauf der Kreisstraße 35 habe sich lebhaft gestaltet. Dieser Punkt habe auch für einige gefüllte Plätze auf der Besuchertribüne des Kreistages gesorgt, heißt es in der Pressemitteilung.

Keine Mehrheit für Kreisel


Die Mehrheit der Ausschussmitglieder votierte gestern dafür, dass die Planungen für eine bauliche verkehrsberuhigende Maßnahme im Bereich des Ortsausganges Wolfshagen in Richtung Lautenthal nicht weiterverfolgt werden. Einem Änderungsantrag der CDU, den Bau eines Kreisels zu planen, wie er von der Verwaltung in der Variantenbetrachtung bereits geprüft wurde, stimmte der Ausschuss indes nicht zu.

Landrat Dr. Alexander Saipa verwies mit Blick auf die Vorlage seiner Verwaltung auf die aus deren Sicht eindeutige Faktenlage: „Wir haben untersucht, ob sich aus den beauftragten Seitenradarmessungen Anhaltspunkte ergeben, aus denen sich bauliche Maßnahmen ableiten lassen. Das uns vorliegende Bild ist jedoch eindeutig. Aus Sicht meiner Verwaltung und der Polizei ist anhand der gemessenen Geschwindigkeiten keine Gefährdung auszumachen. Vor diesem Hintergrund können wir keinen Bau einer verkehrsberuhigenden Anlage vorschlagen.“

Lärm kein Thema


Das Thema „Lärm“, welches von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern in der Einwohnerfragestunde aufgeworfen wurde, war nicht Bestandteil der von der Politik beauftragten Überprüfungen.


mehr News aus der Region

Themen zu diesem Artikel


CDU