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Virtuelles Azubi-Speeddating hilft Schulabgängern bei der Jobsuche

Dies berichtet die Agentur für Arbeit Helmstedt.

Das Speeddating ist eine gute Alternative zum herkömmlichen Bewerbungsverfahren. Symbolbild.
Das Speeddating ist eine gute Alternative zum herkömmlichen Bewerbungsverfahren. Symbolbild. Foto: Pixabay

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19.06.2020

Region. Es ist die Gelegenheit für Schulabgänger ohne Lehrstelle und für Unternehmen, die zum Ausbildungsstart 2020 noch freie Ausbildungsplätze zu vergeben haben: Bei fünf Online-Azubi-Speeddatings vom 6. bis 9. Juli kommen junge Menschen und regionale Betriebe zusammen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Gleich zum Auftakt am Montag, 6. Juli, 14 bis 16 Uhr, können sich Unternehmen aus der Region Wolfsburg/Gifhorn/Helmstedt präsentieren. Dies berichtet die Agentur für Arbeit Helmstedt.



Unternehmen können sich bis zum 30. Juni hier anmelden. Die Anmeldung der Jugendlichen erfolgt telefonisch bei der Wolfsburger Berufsberatung der Agentur für Arbeit unter 05361 4368 222.

Organisiert werden die Speeddatings von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) und den regionalen Arbeitsagenturen in Kooperation mit den Jobcentern, der IHK Braunschweig und der Handwerkskammer (HWK) Braunschweig-Lüneburg-Stade. Die Speeddatings finden zwar digital statt, eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre sei dennoch gegeben, betont IHKLW-Ausbildungsexperte Sönke Feldhusen: „In jeweils zehnminütigen Videochats haben Bewerber und Unternehmen Gelegenheit, sich im Eins-zu-eins-Gespräch kennenzulernen, bevor es in das nächste Speeddating geht.“ Alle Azubi-Speeddatings werden datenschutzkonform über das virtuelle Meeting-Tool Zoom organisiert. Funkt es zwischen Bewerber und Arbeitgeber, haben die Jugendlichen die Möglichkeit, direkt im Gespräch ihre Bewerbungsunterlagen online zu übermitteln. Beim Termin sollten sie deshalb ein PDF mit ihrem Lebenslauf und aktuellen Zeugnissen bereithalten.

"Unternehmen sind auf der Suche nach Azubis"


„Als IHKLW verzeichnen wir im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Coronakrise und des fehlenden Abiturjahrgangs aktuell weniger Ausbildungsverträge. Auch in Schulen konnten viele Angebote zur Berufsorientierung wegen des Lock-Downs nicht umgesetzt werden. Diese Lücke wollen wir schließen“, sagt Feldhusen, denn: „Viele Unternehmen haben uns deutlich signalisiert, dass sie noch auf der Suche nach Auszubildenden sind.“

Zum Ausbildungsstart 2020 zählt die Agentur für Arbeit noch mehr als 4.000 freie Ausbildungsplätze in den Landkreisen Harburg (610), Heidekreis (545), Lüneburg (494), Lüchow-Dannenberg (133), Uelzen (323), Celle (482), Gifhorn (497), Helmstedt (244) und in der Stadt Wolfsburg (1.092).
„Die Chancen für die angehenden Berufsstarter in unserer Region stehen sehr gut, jetzt noch einen Ausbildungsplatz zu bekommen. In Wolfsburg, Helmstedt und Gifhorn gibt es noch in nahezu allen Branchen freie Ausbildungsplätze, die einen spannenden Berufseinstieg versprechen“, sagt Andreas Kühne, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Helmstedt (zu der auch Wolfsburg und Gifhorn gehören). Freie Ausbildungsplätze gibt es beispielsweise noch für angehende Kaufleute im Einzelhandel, Fachkräfte für Lagerlogistik, Köchinnen und Köche, Kfz-Mechatroniker, Restaurantfachkräfte und Kaufleute im Groß- und Außenhandel.

Weitere Informationen und alle Termine im Überblick sind hier zu finden.


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