Wolfenbüttel

Vorgezogene Bescherung im Tafelladen des DRK


Juliane Liersch (links) und die Round tabler (von rechts) Stephan Hermsdorf, Jens Angermann und Adrian Möker zwischen den beschenkten Kindern im DRK-Tafelladen. Foto: DRK
Juliane Liersch (links) und die Round tabler (von rechts) Stephan Hermsdorf, Jens Angermann und Adrian Möker zwischen den beschenkten Kindern im DRK-Tafelladen. Foto: DRK

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08.12.2017

Wolfenbüttel. Großer Trubel im Tafelladen des DRK-Kreisverbandes am Alten Tor: Für rund 50 Kinder gab es dort laut Pressemitteilung des DRK eine vorgezogene Bescherung. Juliane Liersch und ihr Team setzten damit den Schlusspunkt unter eine Aktion, die vor fast einem Jahr begonnen hatte.


"Wir haben an einem bundesweiten Service-Projekt teilgenommen", erzählte Stephan Hermsdorf. Der Wolfenbütteler ist Distrikt-Vizepräsident des Service-Clubs Round Table (RT). Gemeinsam mit Jens Angermann, Vizepräsident des RT112 Wolfenbüttel-Salzgitter, sowie dem RT-Mitglied Adrian Möker wohnte er der Verteilung jener Spielsachen bei, die zunächst im Rahmen des Projekts Toys Company gesammelt worden waren. "Später gingen sie nach Seesen, wo unser Partner Dekra sie auf Vollständigkeit geprüft und im Zweifel repariert hat." Danach kamen die Kontingente zurück in die Kreisorganisationen.

Ein Lastwagen voller Spielzeug


"Wir haben schon einen ganzen Lastwagen voller Spielzeug als Weihnachtsgeschenke verpackt und auf den Weg nach Osteuropa, nach Rumänien und Moldawien gebracht", berichtete das RT-Trio weiter. Die Verteilung in der Tafel schloss die Aktion Toys Company nunmehr ab. "Wir wollen uns ganz herzlich bei allen Helfern und Spendern bedanken. Ohne die starke Resonanz von den Menschen aus Schulen und Kindergärten wäre dieser Riesenberg Spielsachen nie zusammen gekommen." Einen Extra-Dank gab es für Wilhelm Schmidt. Der Chef des gleichnamigen Reisebüros hatte einen Teil seines Bus-Terminals bereit gestellt, wo die Spielsachen gesammelt werden konnten.

So viel wie noch nie


Auch Juliane Liersch war beeindruckt. "So viele Spielsachen hatten wir hier noch nie." Sie hatte Kinder aus bedürftigen Familien eingeladen sowie Kinder, die von der DRK-Flüchtlingshilfe betreut werden. "Aus Baddeckenstedt kamen acht Autos mit Flüchtlingskindern", freute sie sich lautstark, um das Gewusel im Laden zu übertönen. Die Auswahl war aber auch prächtig. Ein Dutzend Paare Inliner standen neben einem Haufen Kuscheltiere, neben Spielen und Büchern. Jedes Kind durfte sich fünf Sachen aussuchen., während die Eltern draußen warteten. Und auch wenn der Dank der Beschenkten nicht immer verständlich war, weil rund ein Dutzend fremder Spachen gesprochen wurde: Die Freude der Kinder war international verständlich.


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