Vorsorgekonzept gegen Starkregen: Bürger sollen sich beteiligen

Eine Online-Umfrage startet am 1. Oktober. Die Einwohner mehrerer Kommunen sind angesprochen.

Bei der Auftaktveranstaltung: Marko Kelb (Samtgemeinde Sickte), Stefan Strümpel (Stadt Königslutter), Thomas Schaaf (Gemeinde Cremlingen), Nils Stanko (WWL), Marion Senger (Landwirtschaftskammer), Lars Krüger (Gemeinde Lehre), Maximilian Lorbeer (Stadt Königslutter), Christian Siemon (HGN), Sandra Ulbricht (WWL), Leo Letz (HGN), Kristina Eß (Landkreis Wolfenbüttel) und Kimberly Rook (Landkreis Wolfenbüttel) (v. li.).
Bei der Auftaktveranstaltung: Marko Kelb (Samtgemeinde Sickte), Stefan Strümpel (Stadt Königslutter), Thomas Schaaf (Gemeinde Cremlingen), Nils Stanko (WWL), Marion Senger (Landwirtschaftskammer), Lars Krüger (Gemeinde Lehre), Maximilian Lorbeer (Stadt Königslutter), Christian Siemon (HGN), Sandra Ulbricht (WWL), Leo Letz (HGN), Kristina Eß (Landkreis Wolfenbüttel) und Kimberly Rook (Landkreis Wolfenbüttel) (v. li.). | Foto: Wasserverband Weddel-Lehre

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Region. Starkregenereignisse treten infolge des Klimawandels häufiger und intensiver auf. Der Wasserverband Weddel-Lehre will die Risiken durch Starkregen besser verstehen und geeignete Vorsorgemaßnahmen entwickeln. Im Rahmen der Hochwasserpartnerschaft Schunter-Wabe erarbeitet der WWL derzeit ein umfassendes Starkregenvorsorgekonzept. Vom 1. Oktober bis zum 30. November 2026 sind die Kunden im WWL-Verbandsgebiet aufgefordert, sich zu beteiligen. Darauf weist der WWL in einer Pressemitteilung hin.



Mittels einer Online-Umfrage werden wichtige Erfahrungswerte der Bürgerinnen und Bürger erhoben und die eingehenden Hinweise in das zukünftige Vorsorgekonzept integriert. Das Gesamtkonzept mit weitergehenden Analysen und Handlungsempfehlungen soll bis Sommer 2028 erstellt sein.

Wo kam es bereits zu Überflutungen?


Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen von Starkregenereignissen im Verbandsgebiet frühzeitig zu erkennen, mögliche Risiken zu bewerten und gemeinsam mit den Kommunen sowie den Bürgerinnen und Bürgern wirksame Vorsorgemaßnahmen zu entwickeln. Die Beteiligung der Bevölkerung spielt dabei eine zentrale Rolle. Besonders Informationen zu bereits aufgetretenen Überflutungen, Problemstellen und möglichen Gefährdungsschwerpunkten sind für die Projektarbeit von großer Bedeutung.

Darüber hinaus besteht für Interessierte die Möglichkeit, sich in einen Projektverteiler für das Starkregenvorsorgekonzept eintragen zu lassen. Registrierte Personen erhalten regelmäßig Informationen zum Projektfortschritt sowie Hinweise auf weitere Beteiligungsformate und Veranstaltungen. Für die Aufnahme in den Verteiler sowie für Fragen rund um das Projekt steht die E-Mail-Adresse starkregen@weddel-lehre.de zur Verfügung. Mitglieder der Hochwasserpartnerschaft sind die Gemeinden Cremlingen und Lehre, die Samtgemeinden Nord-Elm und Sickte sowie Teile der Städte Braunschweig, Wolfsburg und Königslutter am Elm.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier. Der Link zur Online-Umfrage ist ab 1. Oktober freigeschaltet und findet sich hier.