VRB legt Job-Ticket neu auf: Noch mehr Betriebe sollen mitmachen

Künftig sollen noch mehr Arbeitnehmer vom Job-Ticket profitieren.

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Symbolbild Foto: Pixabay

Braunschweig. Der Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) hat ein neues Job-Abo aufgelegt. Das beinhaltet bessere Konditionen und einen vereinfachten Zugang für die Unternehmen. Ab 20 teilnehmenden Beschäftigten können Unternehmen oder Institutionen eine Rahmenvereinbarung mit dem VRB schließen. „Wir haben die Mindestabnahmemenge deutlich gesenkt, so dass jetzt auch kleinere Institutionen und mittelständische Unternehmen das Job-Abo ihren Mitarbeitenden anbieten können“, erläutert VRB-Geschäftsführer Jörg Reincke. Statt wie bisher 50 braucht es ab sofort nur noch 20 Teilnehmende innerhalb eines Unternehmens. „Damit profitieren deutlich mehr Menschen in der Region von vergünstigten Fahrpreisen für Bus und Bahn.“ Die teilte der VRB mit.


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Die Arbeitgeber beteiligen sich mit einem Fahrgeldzuschuss von mindestens 15 Euro an den monatlichen Kosten. Das ist ein steuerfreier Zuschuss der Arbeitgeber zum ÖPNV, der zusätzlich zum Gehalt an die Beschäftigten gezahlt wird. Je höher dieser ausfällt, desto höher ist auch der Rabatt, den der VRB zusätzlich gewährt. Das bedeutet für Beschäftigte eine Ersparnis von bis zu 60 Prozent gegenüber dem klassischen Plus-Abo. „Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Arbeitgeber können das Jobticket als Instrument zur Fachkräftegewinnung und -sicherung nutzen. Mitarbeitende setzen sich morgens nicht ans Steuer, sondern entspannt in Bus oder Bahn. Ihr Arbeitsweg wird so stressfreier, günstig und darüber hinaus klimaschonend“, zählt VRB-Geschäftsführer Ralf Sygusch auf.

Weitere Vorteile


Das Job-Abo gilt nicht nur für den Arbeitsweg, sondern auch in der Freizeit, also 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Und werktags ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen sogar ganztägig können ein Erwachsener oder ein Fahrrad sowie bis zu drei Kinder unter 15 Jahren kostenfrei mitgenommen werden.

Drei Modelle für das Job-Abo


Job-Abo Classic: Der Mindestzuschuss der Arbeitgeber beträgt 15 Euro pro Monat und Mitarbeitenden – der VRB gibt 5 Prozent Rabatt auf das reguläre Plus-Abo. Beispiel: Das Job-Abo kostet dann in Preisstufe 1 nur 43,70 Euro statt 61,80 Euro des regulären Plus-Abos (ohne Arbeitgeberzuschuss). Eine Ersparnis von 18,10 Euro.

Job-Abo Classic Plus: Der Mindestzuschuss der Arbeitgeber beträgt 30 Euro pro Monat und Mitarbeitenden - hier gibt der VRB 10 Prozent Rabatt auf das Plus-Abo. Das Job-Abo kostet in Preisstufe 1 dann 25,60 Euro statt 61,80 Euro des regulären Plus-Abos (ohne Arbeitgeberzuschuss). Eine Ersparnis von 36,20 Euro.

Job-Abo Premium: Alle Jobabonnenten eines Unternehmens erhalten das Ticket als Netzkarte für die Preisstufe 4 und können damit durch das gesamte Verbundgebiet fahren. Die Arbeitgeber zahlen mindestens 50 Euro dazu, der VRB gewährt 25 Prozent Rabatt auf das Plus-Abo. Das Job-Ticket kostet dann 53,70 Euro statt 138,30 Euro wie im regulären Plus-Abo (ohne Arbeitgeberzuschuss). Eine Ersparnis von 84,60 Euro.

Neue Beratung


Im Zuge des neuen Jobticket-Angebotes hat der VRB auch seine Kundenberatung und -betreuung für interessierte Firmen und Institutionen professionalisiert. Durch eine Kooperation mit der DB Regio AG Region Nord ist die Kundenberatung nun besser erreichbar: Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0531 96670808 beziehungsweise per E-Mail unter job-abo@vrb-online.de.


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