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Waghalsige Verfolgungsjagd: 51-Jähriger riskiert Beinahe-Unfall mit Radfahrer

Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe. Wenn Sie selbst von dem Fahrer bedrängt worden oder den Radfahrer kennen, der gefährdet wurde, melden Sie sich bitte bei der Polizei.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

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15.06.2020

Braunschweig/Gifhorn. Am Montagvormittag um 10:27 Uhr ereignete sich eine Verfolgungsfahrt, bei der es zu gefährlichen Situationen für andere Verkehrsteilnehmer kam. Eine Polizeistreife gab dem Fahrer eines schwarzen Daimler zunächst in der Braunschweiger Innenstadt ein Haltezeichen, um ihn kontrollieren zu können. Der Mann missachtete jedoch die Haltezeichen der Polizei und überfuhr mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere rote Ampeln, wodurch es zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr kam. Die Polizei folgte dem Fahrzeug mit mehreren Streifenwagen unter dem Einsatz von Sonder- und Wegerechten. Der Fahrer setzte seine Flucht bis nach Watenbüttel fort, wo er beinahe mit einem Radfahrer auf dem dortigen Radweg zusammenstieß. Der Radfahrer konnte gerade noch beiseite springen und sich so vor dem Daimler-Fahrer retten. Nachdem die Polizei den Fahrer identifiziert hatte, brach sie die Verfolgung ab und stellte den Mann später. Er wurde zur Dienststelle nach Braunschweig gebracht. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, wie die Polizei in einer Pressemeldung berichtet. Die Polizei sucht nun Zeugen und vor allem den Radfahrer aus Watenbüttel.


Nachdem der Mann über die A392 bis nach Watenbüttel gelangt war, stieß er fast mit einem Fahrradfahrer auf dem vorhandenen Radweg zusammen. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte der Radfahrer den Unfall verhindern.

Über die B214 und B4 setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung Norden fort und fuhr mehrfach in den Gegenverkehr.

Weil die Identität des Fahrzeugführers zwischenzeitlich durch weitere Polizeibeamte zweifelsfrei geklärt werden konnte, brachen die Streifenwagen die Verfolgungsfahrt ab.

Die Polizei in Gifhorn konnte den 51-Jährigen kurz darauf antreffen und zur Durchführung weiterer Maßnahmen zur Dienststelle nach Braunschweig bringen.

Gegen den Fahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei bittet Zeugen, die selbst durch den Fahrer des Daimlers gefährdet wurden oder die Fahrweise des Mannes insbesondere bei dem Beinaheunfall in Watenbüttel beobachtet haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0531/476-2516 zu melden. Ebenso bittet die Polizei den Radfahrer aus Watenbüttel, sich bei der Polizei zu melden.


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