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Was lange währt: Wolfsburgs Leonardo da Vinci-Grundschule bekommt neues Gebäude



Wolfsburg

Was lange währt: Leonardo da Vinci-Grundschule bekommt neues Gebäude

Die Leonardo da Vinci-Grundschule bekommt ein neues Gebäude auf dem Gelände der dazugehörigen Grundschule. 2025 sollen die Grundschüler aus dem aktuellen Standort in der Örtzestraße ausziehen.

von Niklas Eppert


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Wolfsburg. Bereits 2010 wurden die ersten Pläne gemacht, in diesem Sommer soll es endlich losgehen: Die Leonardo da Vinci-Grundschule soll ein neues Gebäude auf dem Gelände der zugehörigen Gesamtschule erhalten. Das gab die Stadt Wolfsburg am heutigen Mittwoch in einer Pressekonferenz bekannt. Demnach soll das Projekt ab diesem Sommer konkret geplant und ab 2023 gebaut werden. 2025 sollen dann die Schüler in ihre neuen Unterrichtsräume einziehen.



Was lange währt wird endlich gut: Bereits 2010 fanden erste Planspiele für ein neues Gebäude statt, in dem die Grundschüler der Leonardo Da Vinci-Schule unterrichtet werden sollten. Seit 2015 wurde der Projektbeginn aufgrund einer angespannten Haushaltslage immer wieder verschoben. Jetzt allerdings kann es losgehen: Im kommenden Sommer beginnt die konkrete Planung, ab 2023 will die Stadt mit dem Neubau auf dem Gelände der Leonardo Da Vinci-Schule beginnen, 2025 sollen die Grundschüler aus der mittlerweile baufälligen Schule in der Örtzestraße umziehen.

Am Ende habe man sich wegen genau dieser Baufälligkeit für einen Neubau entschieden erklärt Christoph Andacht vom Geschäftsbereich Schule der Stadt Wolfsburg. Letztlich sei eine Sanierung voraussichtlich nicht nur teurer als ein Neubau, der Aufwand sei auch ungleich höher. Die Reparaturarbeiten müssten im laufenden Unterrichtsbetrieb abgehalten werden. In der Folge müssten etwa Container besorgt werden, in die die Klassen ausweichen müssten, zudem störe der Baulärm den Unterricht. Ein Neubau sei hier schlicht die bessere Lösung.

Konzeptionelle Neuausrichtung des Unterrichts


Ein Neubau sei zudem eine Chance neue Unterrichtskonzepte umzusetzen. Demnach sollen die Jahrgänge in sogenannten Clustern unterrichtet werden. Im neuen Gebäude stünden jeweils abgetrennte Bereiche zur Verfügung, in denen jeder Jahrgang in je zwei Klassen mit maximal 27 Schülern unterrichtet würden. Insgesamt sei der Neubau damit auf 216 Grundschüler ausgelegt. Die neue Konzeption ermögliche innovative Unterrichtskonzepte in die Praxis umzusetzen.

Mit dem Neubau auf dem Gelände der Leonardo da Vinci-Gesamtschule, sollen alle Jahrgänge von 1 bis 13 auf einem einzigen Campus versammelt sein. Für die Ortsbürgermeisterin der Nordstadt, Immacolata Glosemeyer ist diese Zusammenführung ein Grund zur Freude, gerade weil in den letzten Jahren immer wieder Zweifel bestanden, ob das Projekt tatsächlich in die Umsetzung käme. "Kita, Grundschule und Gesamtschule als Ganzes sind ein gutes Argument für die Nordstadt als familienfreundlichen Quartier", so die SPD-Poltikerin.

Der aktuelle Standort in der einige hundert Meter entfernten Örtzestraße werde zukünftig nicht mehr als Schule genutzt. Verfallen solle er trotzdem nicht, verspricht Glosemeyer. Zwar sei noch nichts Konkretes in Planung, sie könne sich aber durchaus vorstellen, dass dort etwa neue Wohnungen entstehen könnten.


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