Weihnachts- und Neujahrsruhe in Deutschland: Weil begrüßt Entscheidung

Spätestens ab dem 28. Dezember sollen auch in Niedersachsen private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen im Innenbereich nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt sein.

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. Archivbild.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. Archivbild. | Foto: Marvin König

Region. Niedersachsen Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt es, dass die in Niedersachsen bereits Mitte Dezember beschlossene Weihnachts- und Neujahrsruhe am Dienstag im Wesentlichen von der Bund-Länder-Konferenz für ganz Deutschland beschlossen wurde (regionalHeute.de berichtete). Das geht aus einer Pressemitteilung der Niedersächsischen Landesregierung hervor.



"Den einzigen Punkt“, so Weil, "in dem der MPK-Beschluss weiter geht, als die bisherige niedersächsische Regelung, werden wir zeitnah in unsere Corona-Verordnung aufnehmen: Spätestens ab dem 28. Dezember sollen auch in Niedersachsen private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen im Innenbereich nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt sein. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden hiervon ausgenommen. In diesem Zusammenhang wird dann auch über eine zeitliche Ausweitung der Weihnachts- und Neujahrsruhe über den 2. Januar 2022 hinaus entschieden werden", so Weil weiter.


Zwar habe Niedersachsen bundesweit die zweitniedrigste Zahl von Neuinfizierten, aber auch hier müsse bei zunehmender Verbreitung der Omikron-Variante mit einem baldigen deutlichen Anstieg der Fallzahlen gerechnet werden. Während der Anteil der Auffrischungen weiter zunimmt, steige die Zahl der neuen Erstimpfungen nicht vergleichbar an. "Die Gefahr, sich mit Omikron zu infizieren, aber ist insbesondere für ungeimpfte Personen sehr hoch und auch für Genesene und Geimpfte ohne Auffrischimpfung noch hoch", so der Ministerpräsident.

Weil bittet zum Impfen


Daher bittet Weil, alle noch nicht geimpften und noch nicht aufgefrischten Niedersachsen, sich schnell zu impfen. "Wir können nicht sorgenfrei in die Weihnachtstage gehen, aber wir sehen uns in Niedersachsen unter den gegebenen Bedingungen gut vorbereitet. Wir sind schon seit einer Weile vorsichtig und es zeigt sich, dass das richtig gewesen ist", so Weil abschließend.


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