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Weihnachtsmarkt: Sicherheitsmaßnahmen kosteten rund 55.000 Euro

von Nick Wenkel


Die Polizei war täglich mit einem Großaufgebot an Beamten am Braunschweiger Weihnachtsmarkt vertreten. Foto: Alexander Dontscheff
Die Polizei war täglich mit einem Großaufgebot an Beamten am Braunschweiger Weihnachtsmarkt vertreten. Foto: Alexander Dontscheff Foto: Dontscheff

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26.12.2017

Braunschweig. Nach dem Anschlag in Berlin im Jahr 2016, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen, sicherte die Stadt den Braunschweiger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr besonders ab. Wie die Verwaltung in der vergangenen Sitzung des Rates bekannt gab, belaufen sich die Kosten für Sicherung und Schutz des Weihnachtsmarktes im Jahr 2017 auf etwa 55.000 Euro.



Die antragsstellende AfD-Fraktion erkundigte sich in der Ratssitzung jedoch nicht nur nach den aktuellen sondern auch nach den damaligen Ausgaben für die Sicherheitsmaßnahmen am Weihnachtsmarkt. Diese bestanden bis zum Jahr 2014 aus einer Nachtwache sowie den regelmäßigen Streifengängen der Polizei, erklärte Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. Die Nachtwache wurde demnach vom Schaustellerverband beauftragt und entsprechende Umlagen, etwa 15.000 Euro, auch bezahlt. Zusätzlich wurde ab 2015 ein Sicherheitsdienst in Form einer Doppelstreife zu den stark frequentierten Zeiten des Weihnachtsmarktes für rund 5.000 Euro beauftragt. Die Gesamtkosten beliefen sich damit in den Jahren 2015 und 2016 auf zirka 20.000 Euro, wobei auch hier die Kosten für die Nachtwache vom Schaustellerverband über eine Umlage eingesammelt und getragen wurden.


Gerold Leppa. Foto:


Keine zusätzliche Kostenumlage


Ebenfalls zum Weihnachtsmarkt 2015 wurde erstmals ein Sicherheitskonzept von der Braunschweig Stadtmarketing GmbH (BSM) in Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften und der Stadt Braunschweig entwickelt. Eine zusätzliche Umlage der Kosten für das erweiterte Sicherheitskonzept an die Schausteller erfolge laut Leppa jedoch nicht. Die Kosten werden von der BSM als Veranstalterin getragen.


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