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Wie gefährlich ist die Ampel an der "Alten Schulstraße"?

von Robert Braumann


Symbolfoto: Archiv/ Robert Braumann
Symbolfoto: Archiv/ Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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09.11.2016

Braunschweig. Die Grünen und die SPD im Stadtbezirksrat Volkmarode haben eine Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger – auch für Schulkinder – an der Kreuzung L295/Alte Schulstraße in Dibbesdorf ins Gespräch gebracht. Die Verwaltung sieht keinen Handlungsbedarf.



Besonders Schulkinder würden beim Queren der Kreuzung bei grün zeigender Ampel von abbiegenden Autos und Lastwagen an dieser Stelle leicht übersehen, hieß es.

Zuständig sei in diesem Fall die Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, teilte die Verwaltung mit. Diese äußerte sich in einer Stellungnahme. "Die Grün- und die Räumzeit auf der L 295 für Fußgänger liegen jeweils bei 10 Sekunden Bei
einer Fahrbahnbreite von zirka 10 Meter liegen die Zeiten eher im gehobenen Bereich. Die Freigabe der Kfz der Schulstraße und des „befestigten Weges“ laufen in einer Phase mit den Fußgängern (auf Anforderung) der Landesstraße. Für den Linksabbieger aus der
Schulstraße wird bei gleichzeitiger Freigabe ein gelbes Warnblinklicht aktiv, das auf die querenden Fußgänger hinweist", heißt es. Da die Bushaltestelle in Fahrtrichtung Norden hinter der Ampel liege, komme es zu keinen Sichtbehinderungen durch haltende Busse. Die sicherste Lösung sei es, die Fußgänger in einer separaten Phase zu schalten. Dies würde aber zu einer starken Einschränkung der Leistungsfähigkeit der Kreuzung führen. Zudem verlaufe im Kreuzungsbereich kein von der Schulwegkommission empfohlener Schulweg für die Grundschule Hondelage/Dibbesdorf. Da die Signalsteuerung keine Sicherheitsdefizite aufweise, werde man die Schaltung auch nicht verändern.


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