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Wirtschaftsförderungsgesellschaft: Kreistag stimmt schriftlich darüber ab



Wirtschaftsförderungsgesellschaft: Kreistag stimmt schriftlich darüber ab

An der Gesellschaft wollen sich alle Einheits- und Samtgemeinden sowie der Landkreis beteiligen. Die Stadt Wolfenbüttel bislang nicht.

SPD-Fraktionsvorsitzender Falk Hensel (li.) und der Ausschussvorsitzende für Wirtschaft und Finanzen Harald Koch.
SPD-Fraktionsvorsitzender Falk Hensel (li.) und der Ausschussvorsitzende für Wirtschaft und Finanzen Harald Koch. Foto: SPD

Wolfenbüttel. Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt ausdrücklich die gemeinsame Gründung einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Wolfenbüttel. An der Gesellschaft beteiligen sich alle Einheits- und Samtgemeinden sowie der Landkreis Wolfenbüttel. Der Beschluss wird auf Grund der aktuellen Situation im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst. Das berichtet die SPD-Kreistagsfraktion in einer Pressemitteilung.



Den Kreistagsmitgliedern wird vorgeschlagen, dass der Landkreis Wolfenbüttel der Gesellschaft „Wirtschaftsförderung im Landkreis Wolfenbüttel GmbH“ mit Sitz in Remlingen unter Einbringung einer Stammkapitaleinlage beitritt und sich jährlich an den Personal- und Sachkosten beteiligt.“ „Wirtschaftsförderung bringt Landkreisentwicklung voran“, so war sich die Kreistagsfraktion schon lange mit den Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises einig. Daher werden Gründung und Beitritt seitens der SPD-Fraktion sehr befürwortet. Die gemeinsame Gesellschaft soll die Belange aller beteiligten Gemeinden und Samtgemeinden gleichermaßen im Blick haben. Beratungen sollen flexibel vor Ort in allen Kommunen angeboten werden.

Effektive und effiziente Wirtschaftsführung


„Mit der Zusammenführung der Wirtschaftsförderung der Kommunen und des Landkreises kann eine effektive und effiziente Wirtschaftsführung im Landkreis gelingen, da Kompetenzen sich ergänzen und Doppelstrukturen vermieden werden“, so der Vorsitzende Falk Hensel und weiter: „Für uns als SPD sind außerdem die mit guter Wirtschaftsförderung einhergehende Schaffung von Arbeitsplätzen und deren Erhalt zwei wichtige Ansatzpunkte!“ Nun hoffen die SPD-Mitglieder auch auf einen baldigen Beitritt der Stadt Wolfenbüttel, die bislang eine konstruktive Kooperation mit der Gesellschaft zugesagt hat und hier ein sinnvoller strategischer Partner der anderen Gemeinden und Samtgemeinden im Landkreis werden könnte.



Die SPD-Kreistagsfraktion möchte auch weiterhin die Wirtschaftsentwicklung im Landkreis begleiten und voranbringen. Da von ihr auch ein Mitglied sowie ein vertretendes Mitglied für den Aufsichtsrat zu benennen ist, wird hier der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen, Personal und Sicherheit, Harald Koch, benannt und dessen Vertretung dem Partner der SPD, der Fraktion Bündnis 90 / Die GRÜNEN, anheimgestellt.


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