Ampel oder Zebrastreifen? Lösung für Frankfurter Straße in Sicht

Nach umfangreichen Prüfungen und politischen Debatten steht fest, wie die Ampel auf der Frankfurter Straße ersetzt werden soll.

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Gibt es eine Lösung für die Ampel an der Frankfurter Straße?
Gibt es eine Lösung für die Ampel an der Frankfurter Straße? | Foto: Werner Heise

Wolfenbüttel. Seit drei Jahren steht an der Kreuzung Frankfurter Straße / Grauhofstraße eine Behelfsampel. Doch nun scheint eine endgültige Lösung in Sicht. Die Verwaltung der Stadt Wolfenbüttel hat jetzt eine neue Beschlussvorlage vorgelegt – diesmal mit einer klaren Empfehlung.



Die alte Anlage aus dem Jahr 1972 hatte Anfang 2023 endgültig den Geist aufgegeben. Seitdem regelt eine provisorische Baustellenampel den Verkehr. Schon im Herbst 2023 war eine komplette Erneuerung geplant, damals inklusive einer umfassenden Umgestaltung des gesamten Kreuzungsbereichs für rund 310.000 Euro. Doch die Entscheidung wurde vertagt – auch weil die Grünen statt einer Ampel einen Zebrastreifen ins Spiel gebracht hatten.

Zebrastreifen nicht sicher genug


Inzwischen hat die Stadt die Situation noch einmal durch ein externes Büro untersuchen lassen. Diese Untersuchung liegt nun vor, geprüft wurden laut Verwaltung mehrere Varianten. Zwar wäre ein Zebrastreifen theoretisch möglich, werde aber von der Verwaltung nicht empfohlen. Besonders die Sicherheit der Grundschüler der Wilhelm-Raabe-Schule habe hier den Ausschlag gegeben. Testphasen hätten gezeigt, dass Autofahrer am Zebrastreifen häufig zu schnell fuhren oder gar nicht anhielten. Eine fest installierte Ampel gilt daher als der sicherste Weg, um den Schulweg zu schützen.

Neue Fußgängerampel soll kommen


Die neue Planung sieht vor, die Ampel künftig etwas versetzt auf der Westseite der Ringstraße zu installieren und den gesamten Bereich barrierefrei umzubauen. Auch der Busverkehr soll profitieren. Ein zusätzliches Vorsignal und eine vorgezogene Haltelinie sollen den Buslinien helfen, schneller und zuverlässiger durch den Knotenpunkt zu kommen. Das Fahrpersonal kann das Signal künftig sogar aktiv anfordern, um Wartezeiten zu minimieren.

Die Kosten liegen bei rund 190.000 Euro. Der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen berät am 4. März über die Vorlage, die endgültige Entscheidung trifft der Verwaltungsausschuss am 9. März.

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