Asse-GRÜNE fordern totales Fracking-Verbot




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Der Fraktionsvorsitzende der Asse-Grünen, Bernhard Foitzik, ist empört. Ein Artikel der Braunschweiger Zeitung vom Mittwoch den 4. Juli berichtet, dass Probebohrungen für die Erdgasgewinnung durch die Methode des „Frackings“ auch in unserer Region durchgeführt werden sollen. Das sich CDU Landtags- und Kreistagsabgeordnete in die Wolfenbüttler Fußgängerzone stellen und Petitionen gegen das Fracking unterschreiben lassen, während ihre CDU/FDP Landesregierung dieses Fracking befürwortet und bereits in die Wege leitet, ist für ihn eine Ungeheuerlichkeit. Foitzik erinnert daran, dass auch zu Beginn der Atommülleinlagerung in der Asse die Risiken von „Experten“ verharmlost wurden. Die Folgen sehen wir heute. Das Ausmaß der durch das „Fracking“ ausgelösten Umweltzerstörung ist fatal, denn es zerstört und vergiftet unsere Lebensgrundlage, insbesondere unser Trinkwasser.


„Sorgen macht mir in dieser Hinsicht auch der Mitarbeiter des Landesbergbauamtes, der in der BZ mit den Worten zitiert wird: „Die Bohrungen gibt es seit 30 Jahren und Zwischenfälle gab es noch nie.“ -  „Das zeigt die Notwendigkeit, die Mitarbeiter des Landesbergbauamtes über das Fracking zu schulen und zu informieren, ehe man sie etwas genehmigen lässt“, so Foitzik weiter. „Hochglanzbroschüren der Gas-Multis reichen da nicht aus“.

In unserem Nachbarland Frankreich ist Fracking verboten, eben so in Kanada und das nicht ohne Grund. Die fatalen Auswirkungen des Fracking sind in einem Oskar-prämierten Dokumentarfilm aus den USA zu sehen, wo bereits auf Tausenden von Quadratkilometern das Trinkwasser und die Landschaft durch Fracking vergiftet und zerstört worden sind.

Die Grünen in der Samtgemeinde Asse setzen sich gemeinsam mit den anderen Ratsfraktionen dafür ein, die Bevölkerung über das geplante Verfahren und die damit verbundenen Risiken aufzuklären. Auf einer vom Samtgemeinderat für Herbst geplanten öffentlichen Veranstaltung wird dazu der besagte Dokumentarfilm „Gasland“ gezeigt werden. „Wir wollen, dass jeder Bürger sich der Gefahr, die auf uns zukommt, bewusst wird und sich informieren kann. Wir fordern ein totales Verbot des Fracking und die Zurücknahme aller bereits erteilter Genehmigungen“, so Foitzik.


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