Ausstellung beleuchtet mehr als drei Jahrzehnte Umweltmarkt

Die Ausstellung dokumentiert den Weg zu einer lebendigen Plattform für Umweltbewusstsein und zukunftsfähige Lebensweisen.

Archivbild vom Umweltmarkt.
Archivbild vom Umweltmarkt. | Foto: Seban Seehafer

Wolfenbüttel. Seit 1993 ist der Wolfenbütteler Umweltmarkt (WUM) eine feste Institution in der historischen Altstadt. Unter dem Titel „Von den Anfängen bis heute“ präsentiert eine neue Bilderausstellung im Wissensort Wolfenbüttel (WOW), Löwenstraße 1, vom 1. bis 13. Juni 2026 nun die Entwicklung dieser Veranstaltung – von den ersten engagierten Schritten bis hin zum etablierten Treffpunkt für Nachhaltigkeit. Darüber informiert die Stadt Wolfenbüttel in einer Pressemeldung.



Vor der malerischen Fachwerkkulisse Wolfenbüttels hat sich der WUM über mehr als 30 Jahre hinweg zu einer lebendigen Plattform für Umweltbewusstsein und zukunftsfähige Lebensweisen entwickelt. Die Ausstellung dokumentiert diesen Weg und beleuchtet die Meilensteine, die zugrunde liegenden Ideen sowie die Herausforderungen, die im Laufe der Jahrzehnte gemeistert wurden.

Die Wurzeln der Bewegung


Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Wurzeln der Bewegung: Die Schau erinnert unter anderem an den sogenannten „0. WUM“. Dieser gilt als Vorläufer des späteren Marktes und verdeutlicht, wie aus ersten mutigen Aktionen und Visionen schrittweise eine dauerhafte Institution in der Region wachsen konnte.

Wahrnehmen, Umdenken, Mitmachen


Getreu dem Motto „Wahrnehmen, Umdenken, Mitmachen – für nachhaltiges regionales Handeln“ deckt der WUM ein breites Spektrum ab. Die Themen reichen von klassischem Naturschutz über umweltschonendes Bauen, Energieeffizienz und Mobilitätswende bis hin zu ökologischer Landwirtschaft und fairen Naturtextilien. Zahlreiche Natur- und Umweltverbände, Vereine, öffentliche Einrichtungen sowie Privatpersonen und Geschäftsleute nutzen den Markt regelmäßig, um Projekte, Informationen und Produkte rund um den Umwelt- und Klimaschutz vorzustellen.

Hintergrund und Organisation


Veranstalter der Ausstellung und des Marktes ist der Arbeitskreis WUM der „AAA – Aktion Atommüllfreie Asse“. Diese Bürgerinitiative entstand 1989 aus der Anti-Atomkraft-Bewegung rund um das Endlager Asse II und setzt sich seitdem unermüdlich für ökologische Belange in der Region ein.

Öffnungszeiten der Ausstellung im Juni: Montag und Dienstag 15 bis 19 Uhr, Mittwoch 10 bis 13 Uhr, Donnerstag und Freitag 15 bis 19 Uhr sowie Samstag 10 bis 13 Uhr.